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Ehrenamt muss Spaß machen – auf gute Zusammenarbeit!

Ehrenamtliches Engagement macht dann Spaß, wenn das Umfeld, die Zusammenarbeit und der Tätigkeitsbereich stimmen.

Für die meisten Ehrenamtlichen im Verein ist das gemeinschaftliche Erlebnis von besonderer Bedeutung. Gemeinsam Ziele erreichen, mit vielen unterschiedlichen Menschen zusammenarbeiten, die eigenen Stärken erkennen und anderen helfen – das sind die Motive vieler im Sportverein ehrenamtlich engagierter Menschen.

Das Thema „Zusammenarbeit" spielt eine entscheidende Rolle bei der Frage, ob sich die Ehrenamtlichen im Verein wohl fühlen oder nicht. Gute Zusammenarbeit basiert auf gemeinsamen Werten und Regeln.

Wie wollen wir im Verein miteinander umgehen? Wertschätzend, respektvoll, anerkennend und offen, sind einige Adjektive, deren Umsetzung das Miteinander im Verein zu einer positiven Erfahrung macht.

In der Praxis kann das z.B. so aussehen, dass neue Ehrenamtliche von einem erfahrenen Mentor unterstützt werden. Der Mentor hilft dem/der „Neuen" in seinem Amt Fuß zu fassen, Kontakte zu knüpfen, gibt Tipps und Erfahrungen weiter und steht ihm/ihr bei Fragen zur Seite.

Gemeinsam Feiern gehört natürlich auch dazu, z.B. im Rahmen von Veranstaltungen zur Anerkennung und Ehrung des ehrenamtlichen Engagements (Ehrenamts-Brunch, Weihnachtsfeier, etc.).

Neben der Zusammenarbeit muss auch die die Aufgabe im Rahmen des Ehrenamts stimmen. Sie sollte nicht überfordern, aber auch nicht unterfordern. Routinearbeiten können irgendwann einmal langweilig werden oder die Engagierten können aufgrund veränderter Lebenssituationen die übertragene Aufgabe nicht mehr so erfüllen wie zu Beginn der Tätigkeit. Daher sollten Anforderungen und Aufgaben gelegentlich angepasst werden, um die Engagierten weiterhin zu motivieren und an den Verein zu binden.

Ebenso ist es von zentraler Bedeutung, dass die Vereinsführungskräfte mit ihren Ehrenamtlichen, Gespräche in regelmäßigen Abständen führen. Diese Gespräche können auch zum gegenseitigen Feedback oder zur Weiterentwicklung der ehrenamtlich Engagierten genutzt werden.

Eine abwechslungsreiche und sinnvolle Aufgabe, die den eigenen Stärken und persönlichen Fähigkeiten entspricht, ist eine große Motivation und führt i.d.R. auch zur Zufriedenheit der ehrenamtlich Engagierten. Hilfreich ist daher von vornherein, mit Aufgabenbeschreibungen zu arbeiten, so dass jede/r Ehrenamtliche weiß, was auf ihn/sie zukommt und wo ggf. noch Unterstützung oder Qualifizierung notwendig ist.

Muster für Aufgabenbeschreibungen finden Sie in unserer Toolbox stb.de/toolbox.stb unter

A = Aufgabenbeschreibungen.

Wir wünschen weiterhin viel Spaß beim Ehrenamt!

Quellen:

Stamer, K. (2013) Förderung ehrenamtlichen Engagements in Sportvereinen. Dissertation Ruhr-Universität Bochum, Arbeits- und Organisationspsychologie

Stamer, K. (2014) Ehrenamt-Management, Impulse und praktische Hilfestellungen zur Förderung des Ehrenamts in Sportvereinen. Cuvillier Verlag Göttingen