Sabrina Kunz bekommt vom STB-Präsident Wolfgang Drexler die Rudolf-Spieth-Medaille verliehen.

Eine große Liebe: Sabrina Kunz und Rope Skipping

Sabrina Kunz ist mit ganzem Herzen Rope Skipperin. Die Liebe zum Sport, erkannte sie, wie sie selbst sagt, sehr früh, bald gab es kein anderes Thema mehr. „Ich war in der 7. Klasse, als ich das Turnen und Schwimmen an den Nagel hängte und nur noch Rope Skipping machen wollte“, erzählt Sabrina.

Das A und O ist die eigene Motivation
Zum Rope Skipping kam sie durch ihre Mutter, die selbst in einer Erwachsenengruppe springt und durch die zwei älteren Schwestern. „Ein Familiending ist das bei uns“, erzählt die 21-Jährige schmunzelnd. Für sie ist Rope Skipping eine ganz besondere Sportart: „Das Wort umfangreich beschreibt es am besten. Man benötigt zum Springen Kraft, Ausdauer, Kreativität und Schnelligkeit“, erklärt sie und führt weiter an „die Fortschritte sind enorm. Das A und O ist die eigene Motivation. Wenn dir etwas Spaß macht, gibst du dich dieser Leidenschaft voll und ganz hin.“


Vorbild und Motivator für die jüngeren Springer
Neben dem eigenen Engagement für die Sport-Karriere, setzte sich Sabrina bereits in frühen Jahren in ihrem Heimatverein, dem TSV Blaustein, aktiv für die Nachwuchsförderung ein. „Ich habe natürlich selbst trainiert und wollte immer besser werden, habe die jüngeren Springer im Verein aber auch unterstützt.“ Im Landeskader, der den württembergischen Nachwuchs fördert, war Sabrina dann fünf Jahre Mitglied. Auch danach blieb sie ihm erhalten und fungierte als Vorbild und Motivator für die jüngeren Springer. Seit 2016 unterstützt sie auch hier das Trainerteam, um den Nachwuchs weiter voran zu bringen.


Verleihung der Rudolf-Spieth-Medaille
Heute ist Sabrina Trainerin, Kamprichterin und Jugendvertreterin vom Fachgebiet Rope Skipping. Eine Anerkennung für ihr Engagement im Rope Skipping gab es dafür in diesem Jahr. Vom Präsident des STB, Wolfgang Drexler, wurde ihr bei der Meisterehrung im Januar die Rudolf-Spieth-Medaille für außerordentliche Leistungen verliehen. Gewürdigt werden dabei Personen, die sich in besonderer Weise durch ihr sportliches Lebenswerk und ihre Persönlichkeit auszeichnen. „Die Auszeichnung war für mich völlig unerwartet und ich habe mich riesig darüber gefreut. Es ist schön, dass man eine Anerkennung für seine Leistungen bekommt“, erzählt Sabrina.


Das eigene Ziel nicht aus den Augen verlieren
„Durch mein Studium in Karlsruhe, komme ich leider nur noch am Wochenende in die Heimat, versuche aber so gut es geht weiterhin meinen Verein zu unterstützen und die Sportart auch anderen Menschen schmackhaft zu machen“, sagt sie. In der Pfalz hat sie eine neue Trainingsmöglichkeit gefunden. Hier startet sie im Wettkampf seit diesem Jahr auch wieder im Team. In der Wettkampfsaison, die von Ende November bis Ende Juli geht, möchte sie voll angreifen. Das große Ziel: Ihren Erfolg von 2015 als beste weibliche Freestylerin bei den Deutschen Meisterschaften Anfang April zu wiederholen. „Das Wichtigste ist, dass man sein eigenes Ziel und den Spaß nicht aus den Augen verliert“, sagt sie.


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BASIC STUNTS (EINBEINIG)

  • Heel to Heel (Ferse vorn auftippen)
  • Toe to Toe (Zehenspitze hinten auftippen)
  • Side tip (Fußtipp zur Seite)
  • Knees up (Knie hochziehen)
  • Leg swing (Hochschwingen eines Beines)
  • Kick swing (Kick des Beines nach vorn)
  • Easy Jump right/left (Laufen auf der Stelle)

BASIC STUNTS (BEIDBEINIG)

  • Side swing and jump
  • (Seitschwung mit Sprung)
  • Side Straddle (Grätschen/Schließen
  • der Beine)
  • X-Motion (Kreuzen der Beine)
  • Double under (Doppeldurchschlag)

 

ÜBRIGENS:
Der neue deutsche Rekord in 30 Sekunden Speed wurde 2019 bei den Württembergischen Meisterschaften von Julian Kilgus (SSV Zuffenhausen) mit 106 Durchschlägen aufgestellt.

 

Sabrina Kunz bei ihrerliebsten Disziplin „Freestyle“. Neben dem Rope Skipping ist sie Studentin der Sport-, Gesundheit- und Freizeitbildung.

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