Marlene (Foto) und Julia Fritz dürfen nach ihrem Einsatz bei der Juniorenweltmeisterschaft in Tschechien 2024 in diesem Jahr erneut für Deutschland starte. Fotoautor: Vratislav Polívka

Vier Schwaben für Deutschland international im Einsatz

Im Juni startet im Orientierungslauf (OL) die internationale Wettkampfsaison und für die deutschen Nationalteams sind vier Athletinnen und Athleten aus einem Verein des Schwäbischen Turnerbundes (STB) im Einsatz.

Ab Mittwoch, 18.Juni, werden die Zwillinge Florian und Tobias Nagel in ihrem ersten Jahr in der Herrenelite bei einem Weltcup starten. Die beiden Schweizer mit schwäbischen Wurzeln, die für das OL-Team Filder starten, war im vergangenen Jahr noch für Deutschland bei der Juniorenweltmeisterschaft im Einsatz und treten nun erstmals gegen die OL-Weltelite an. Im schwedischen Idre Fjäll, einem Skigebiet im Gebirge nahe der norwegischen Grenze werden  bis zum kommenden Wochenende Wettbewerbe über die Langdistanz, Mitteldistanz und in der Staffel ausgetragen. Das deutsche Team hat neben den beiden 21-jährigen Wahlschwaben sieben weitere Männer und sechs Frauen nominiert.

 

Eine Woche später wird das zweite Zwillingspärchen des OL-Teams Filder bei der Juniorenweltmeisterschaft im Trentino in Norditalien im Einsatz sein. Für Julia und Marlene Fritz ist es bereits das  dritte Mal, dass sie für Deutschland beim wichtigsten Nachwuchswettbewerb im internationalen OL am Start sind.  Bei der Juniorenweltmeisterschaft  werden in  Sprint und Sprintstaffel sowie Mittel-, Langdistanz und Staffel im Wald fünf Titel vergeben. Die Meisterschaften in alpinem Gelände beginnen am 28. Juni.

 

Ihre gute Form hatten sie Anfang  die Schwestern Anfang Juni bei den Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz im Osten Brandenburgs bewiesen. Bei den Juniorinnen gewann Marlene Silber vor Julia auf dem dritten Platz. Ein großer Orientierungsfehler in dem dünenartigen Gelände kostete Julia wohl den Titel. Beim Bundesranglistenlauf über die Langdistanz war sie am nächsten Tag dann mit Abstand beste Juniorin und kam in der Dameneliteklasse auf Platz zwei.

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