Die Calwer Löwen haben am Samstag (16 Uhr) eine fast unlösbare Aufgabe. Nach dem Achtelfinal-Sieg gegen die Berliner Turnerschaft - mit einem 5:2-Sieg zuhause und einem noch deutlicheren 5:1 in der Hauptstadt - steht im Viertelfinale der schier unbesiegbare TSV Pfungstadt gegenüber. Das Hinspiel am letzten Samstagabend hatten die Calwer zuhause mit 2:5 Sätzen verloren.
Bessere Chancen sind dem TV Vaihingen/Enz einzuräumen, der als Zweiter der regulären Runde direkt ins Viertelfinale einzog und es am Samstag ab 19 Uhr im Rückspiel zuhause mit dem TV 1880 Käfertal zu tun bekommt. Ein 50:50-Duell sagten Experten schon vor dem Hinspiel voraus, das am letzten Samstag mit 5:4 knapp an den Mannheimer Stadtteilverein ging. Gewinnt der TVV das Rückspiel - dabei ist es übrigens egal, wie hoch -, so kommt es direkt im Anschluss zum Showdown mit einem einzigen Entscheidungssatz. Der Sieger ist bei der Endrunde der Top-4 Deutschlands in Mannheim (22./23. Februar) am Start. Logisch, dass der Ausrichterverein TV 1880 Käfertal ebenso gerne auf der Platte stehen will wie die Vaihinger.
Die zwei weiteren Viertelfinals lauten Leichlinger TV gegen SV Moslesfehn (in dem Niedersachsenduell hat Leichlingen das Hinspiel gewonnen) und TV Brettorf gegen TV SW-Oberndorf (Hinspiel 5:0 für Oberndorf).
Zuschauer-Fest in Vaihingen geplant
Der von Markus Knodel trainierte TV Vaihingen/Enz um die Nationalspieler Johannes und Jaro Jungclaussen sowie Jakob Kilpper, hofft in der Kaltensteinhalle am Alten Postweg auf große Unterstützung durch die Zuschauer, um den Rückstand gegen die Kurpfälzer noch zu drehen - und setzt dabei auch auf spezielle Zuschaueraktionen. Freigetränke und die Verlosungen von Bällen, Trikots und mehr sollen für prächtige Stimmung in der Halle sorgen. Als wäre die spannungsgeladene Begegnung der beiden süddeutschen Spitzenteams nicht schon attraktiv genug...


