Neun Schwaben-Teams in der 1. Bundesliga

Die andauernde Ausnahmesituation durch die Corona-Pandemie und die wieder steigenden Corona-Infektionszahlen beherrschen weiterhin die Planungen der Sport-Organisationen – natürlich auch im Faustball. Der STB-Landesfachausschuss und die für deutsche Meisterschaften zuständige Deutsche Faustball-Liga hatten bis Mitte März noch auf eine reguläre Feldsaison gehofft und alle Vorbereitungen getroffen. Wenige Tage später sah es wieder weniger gut aus.

Geplant war zuletzt, dass ab 1. Mai die Männer, und ab 2. Mai die Frauen in der 1. Bundesliga Süd erstmals wieder um Siege spielen. Zahlenmäßig bleiben die Vereine aus der Region des Schwäbischen Turnerbunds jedenfalls vorn: Fünf von neun Frauen-Bundesligisten kommen aus dem Württembergischen. Vor allem der TSV Dennach, in der Feldrunde 2020 auf Platz 2, sowie der letztjährige deutsche Meister in der Halle TSV Calw, dürfen von der Teilnahme am Endrundenturnier in Brettorf/Niedersachsen träumen. Nach vorne orientieren sich auch der TV Unterhaugstett, TSV Gärtringen und TSV Ötisheim.

Bei den Männern laufen vier Schwaben-Teams in der acht Mannschaften starken 1. Bundesliga Süd auf. Im Vorjahr überraschte – in einer stark verkürzten Feldrunde 2020 – der TV Unterhaugstett, der die Endrunde um die deutsche Meisterschaft erreichte und in einem Herzschlagfinale gegen den TSV Pfungstadt nur hauchdünn an einer Sensation vorbeischrammte. Das Team um die Angreifer Michael Ochner und Robin Gensheimer hatte im Endspiel in Kellinghusen den Rekordmeister aus Hessen am Rande einer Niederlage. Die Rotschwarzen haben Blut geleckt und werden sich die erneute DM-Teilnahme als Ziel setzen. Weitere Bundesliga-Schwaben kommen vom TV Waldrennach, TV Stammheim und TSV Calw.

In der 2. Bundesliga wird weniger als sonst „geschwäbelt“: drei Männerteams (TV Vaihingen/Enz, NLV Vaihingen, TV Hohenklingen) und zwei Frauenteams (TV Stammheim, TSV Calw II) kämpfen hier um Siege.

Offen ist, inwieweit deutsche Meisterschaften der Aktiven, Senioren und Jugend-Altersklassen in diesem Jahr möglich sind. Je nach Situation können die Turniere, wie im Sommer 2020, auf je 10 bis 12 Teilnehmer begrenzt und auf Regionalmeisterschaften verzichtet werden. In den Sternen steht auch, ob die DM der Landesverbände, der Deutschlandpokal, stattfindet. Mitte April sollen weitere Ausschuss-Sitzungen weiter Klarheit über die Planungen 2021 bringen.

Sven Heuer

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