Foto: Stammheims Zuspieler Felix Klassen in Aktion beim Sieg in Käfertal (C) TV Stammheim.
„Standortbestimmung“ war vor Pfingsten. Nun gehen die Bundesliga-Männer in die entscheidenden Runden. Wer schafft es in die Play-offs der besten Vier und darf damit um einen der drei Startplätze für die deutsche Meisterschaft in Bardowick/Niedersachsen Mitte Juli spielen?
Vier schwäbische Teams sind im Achterfeld der Südstaffel dabei – und alle liegen auf erfolgreichem Kurs. Dass der hessische TSV Pfungstadt auch in diesem Sommer die klare Nummer 1 sein würde (aktuell 10:0 Punkte), war zu erwarten. Nicht aber, dass der TV Vaihingen/Enz, der TSV Calw (je 6:2), der TV Stammheim (6:4) und NLV Vaihingen (4:4) auf den Plätzen 2 bis 5 folgen würden.
Vom amtierenden Hallen-Meister TV 1880 Käfertal aus Mannheim war in seiner letzten Saison vor der Mannschaftsauflösung doch deutlich mehr erwartet worden als die aktuellen 0:8 Punkte und der letzte Platz in der Tabelle. Auch der TV SW-Oberndorf (6./2:6) war bereits mehrmals bei DM-Endrunden dabei. Dazwischen rangiert der TV Eibach 03 (7./2:6), die Nürnberger gelten als Abstiegskandidaten. So war vor dem Saisonstart Anfang Mai auch der NLV Vaihingen gehandelt worden, doch zwei wichtige knappe Siege gegen Eibach (5:4) und in Käfertal (5:3) dürften ganz wichtig gewesen sein, um später in der Endabrechnung die Klasse zu halten.
Beste Karten auf die Play-offs und die Qualifikation zur Meisterschafts-Endrunde hat aktuell der TSV Calw, der seine erwartbare Niederlage (2:5) in Pfungstadt bereits abgeholt hat, dann aber innerhalb von nur 24 Stunden die wichtigen Spiele gegen Vaihingen/Enz und Stammheim – jeweils in packenden Neunsatz-Krimis – gewonnen hatte und zuletzt auch die Schweinfurter vom TV Oberndorf (5:2) abblitzen ließ.
Die nächsten Vorrundenbegegnungen mit schwäbischer Beteiligung
30. Mai
16 Uhr: NLV Vaihingen – TSV Calw
18 Uhr TV Stammheim – TV Vaihingen/Enz
6. Juni
16 Uhr: TSV Calw – TV 1880 Käfertal
18 Uhr: TV Vaihingen/Enz – NLV Vaihingen
7. Juni
13 Uhr: TV Eibach 03 – TSV Calw
14 Uhr TSV Pfungstadt – TV Vaihingen/Enz
14 Uhr TV Stammheim – NLV Vaihingen
Anschließend wird die Südstaffel gesplittet: Die Top-4 der Tabelle treten nochmals gegeneinander an, die besten drei davon dürfen um den Meistertitel mitspielen. Vorrunden-Punkte werden mitgenommen. In den Play-downs (Plätze 5-8) spielt ebenfalls nochmal jeder gegen jeden und entscheiden, welches Team neben dem TV 1880 Käfertal das Bundesliga-Oberhaus verlassen muss.

