Er war das Faustball-Urgestein des TV Waldrennach und die Erfolge des Vereins sind immer eng mit ihm verbunden: Rudi Neuweiler hat als Trainer zahlreiche Kinder und Jugendliche in ihrem Sport gefördert und viele heutige Bundesliga-Sportler von Grund auf geformt. Nun ist Rudi Neuweiler viel zu früh, mit nur 75 Jahren, verstorben und hinterlässt eine Lücke. Denn fast jeder Faustballer kannte Rudi Neuweiler. STB-Landesfachwart Karl Katz: „Für mich war Rudi immer da – als Berater ebenso wie als guter Freund.“
Der Vorstand des TV Waldrennach blickt auf die Meriten Rudi Neuweilers in einem Nachruf zurück. Darin heißt es:
„Viele Teilnahmen an Süddeutschen und Deutschen Meisterschaften waren der Lohn für seinen unermüdlichen Trainereinsatz. Viele seiner Zöglinge schafften den Sprung in die Landesauswahlen des Schwäbischen Turnerbundes sowie in die deutsche Nationalmannschaft. Er legte auch den Grundstein für die damaligen und heutigen Erfolge im Aktivenbereich. Auch wenn er dort nicht mehr als aktiver Trainer fungierte, hatte er stets ein offenes Ohr und gab den Akteuren weiterhin hilfreiche Tipps.
Als Lohn seiner langen erfolgreichen Jugendarbeit bekam er 2006 die Auszeichnung als „Trainer des Jahres für sein Lebenswerk“ vom Schwäbischen Turnerbund. Als Ehrenmitglied des TVW erhielt er noch Anfang dieses Jahres die Ehrung für 60-jährige Vereinsmitgliedschaft. Bis zuletzt stand er noch als Zuschauer bei sämtlichen Spieltagen am Feldrand und fieberte mit den Waldrennacher Teams mit. Egal, ob bei den Jugendspieltagen oder im aktiven Bereich, er wird immer seinen Platz am Spielfeldrand einnehmen.“

