Den Zuschauenenden in der sehr gut besetzten Halle wurde einiges geboten. Das Duell der beiden Mannschaften war auch ein aufeinandertreffen von vielen Stars, die bei beiden Mannschaften turnen. Insgesamt sieben Weltmeisterschaftsteilnehmer waren Teil dieses Bundesligawettkampfes.
Die Schwarzwälder um den Barren-Weltmeister Lukas Dauser nahmen den Wetzgauern fünf der sechs Geräte ab. Lediglich am abschließenden Reck konnte der TVW durch Carlo Hörr und Nicolau Rosselló (je vier Scorepunkte) gegen Illia Kovtun und Andreas Bretschneider genügend Zählbares herausarbeiten, um die wenigstens die zwei zu vergebenden Gerätpunkte am Königsgerät in Schwäbisch Gmünd zu behalten. Dabei griff Weltmeister Dauser erst an seinem Paradegerät Barren und am Reck in den Wettkampf ein. Topscorer der Partie war Straubenhardts kanadischer Gastturner Félix Dolci, der 14 Punkte an den Geräten herausarbeitete. Nur halb so viel Zähler erwirtschaftete der Spanier Rosselló als bester Wetzgauer Turner. Wetzgau turnte ohne den verletzten Andreas Toba.
Straubenhardt bleibt damit ungeschlagener Tabellenführer vor dem TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau. Trotz der Niederlage rangieren sie auf dem zweiten Platz, punktgleich mit dem TV Vinnhorst. Die gesamte Tabelle hier in der Übersicht.
Weiter geht es mit dem sechsten Wettkampftag am 11. November. Straubenhardt empfängt in eigener Halle den SC Cottbus und der TVW muss zur Frankfurter Einfacht nach Frankfurt am Main.

