Schwäbische Rekordbeteiligung beim Deutschlandpokal der Senioren 13 Turnerinnen, 3 Mannschaften, 3 Top-10-Ergebnisse für den schwäbischen Turnerbund

Der deutsche Turnerbund lud am 10. und 11. Oktober zum Deutschlandpokal der Senioren
nach Troisdorf (bei Bonn) ein. Bei dieser Veranstaltung treten jährlich die weiblichen und
männlichen Mannschaften aller Landesturnverbände in den Altersklassen 30+ bis hoch zur
AK 70+ gegeneinander an.
Für den Schwäbischen Turnerbund gingen dieses Jahr gleich drei Mannschaften mit
insgesamt 13 Turnerinnen an den Start. Glücklicherweise hatten sich genügend Turnerinnen
in der AK 30+, 40+ und 50+ gefunden, um alle Startplätze an den vier Geräten zu besetzen.
Bei den jüngsten “Seniorinnen” ab 30 waren dies Xenia Domike, Viola Wurster, Tina Hohloch
und Lina Stehle. Der Schwebebalken war außergewöhnlich freundlich zu den Turnerinnen:
Alle vier kamen ohne Sturz durch ihre Übungen. Am Sprung gab es leider Schwierigkeiten
mit den zur Verfügung gestellten Sprungbrettern, sodass die Mannschaft hier Abzüge in
Kauf nehmen musste. Lina sicherte sich mit einer auf den Punkt geturnten Übung 13,05
Punkte und die Tageshöchstwertung am Stufenbarren. Viola zeigte die sechstbeste
Balkenübung des Startfeldes und erreichte im Vierkampf den starken 7. Platz. Trotz des
Dämpfers am Sprung waren die Turnerinnen mit ihrer Leistung zufrieden und freuten sich
vor allem über die tolle Stimmung in der Halle und den großen Zusammenhalt
untereinander. Am Ende des Tages stand der 8. Platz von 12 Länderteams auf der
Ergebnisliste. Die vorderen Plätze wurden auf einem beeindruckend hohen Niveau
ausgeturnt.
In der AK 40+ hatte sich ein Fünfer-Team aus Stephanie Lang, Beatrix Schürle, Eileen
Hartmann, Lisa Lorenz und Annkatrin Knoblauch formiert. Die Mischung aus langjährigen
Turn-Kolleginnen unterschiedlicher Vereine harmonierte wunderbar. Ab 40 wird statt am
Schwebebalken an der Bank geturnt - die Aufstellung für den STB an diesem unbeliebten
Gerät musste das Los entscheiden. Vor allem am Boden waren die Schwäbinnen stark und
erreichten das drittbeste Ergebnis aller Ländermannschaften. Eileen bekam für ihre
ausdrucksstarke Bodenkür die vierthöchste Wertung aller Starterinnen. Die starke Leistung
der AK40-Turnerinnen resultierte im 5. Platz unter 12 Mannschaften.
In der AK50+ starteten Tatiana Volohonsky, Anke Röser, Ulrike Heckele und Eli
Stocker-Vayhinger für den Schwäbischen Turnerbund. Beeindruckend ist es, dass zwei der
vier Starterinnen sogar schon in der AK 60+ antreten dürften und sich für die Mannschaft
trotzdem in der 50+ gemeldet hatten. Obwohl in dieser Altersklasse nur drei aus vier
Geräten erforderlich waren, hatte das Team trotzdem Übungen an allen vier Geräten in
petto. Vor allem am Sprung sah man diese Leistung nicht bei allen Ländermannschaften.
Die Vier turnten einen guten Wettkampf an allen Geräten und erreichten den 10. Platz. Für
das nächste Jahr ist die Motivation nun groß, die Übungen noch genauer auf die
Anforderungen und Punktzahlen hin zu optimieren.
Ein großer Dank geht an Leonie Egenberger, die sowohl am Kampfrichtertisch als auch in
der Reiseplanung für die drei Mannschaften unentbehrlich war.

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