Letzter WK-Tag der Vorrunde in der STB-Liga im Gerätturnen der Männer

Am letzten Wochenende der Turnrunde mussten die Turner des MTV Lbg. II bei dem VfL Kirchheim antreten. Das Oberligateam ging mit großem Selbstvertrauen in die Begegnung, immerhin hatte man mit den Kirchheimern durch den Sieg gegen Wernau nach Punkten aufgeschlossen. Doch die Gastgeber hatten nichts zu verschenken. Am Boden gingen sie mit 8:5 in Front, bevor die Barockstädteram Pauschenpferd mit demselben Ergebnis ausgleichen konnten. An den Ringen gewannen sie sogar mit 9:5 und gingen somit mit 5 Scorepunkten in die Pause. Die D-Note war wohl am Sprung ausschlaggebend, zumindest bei zwei der Athleten aus Ludwigsburg, da hatten Sie das Nachsehen und verloren deutlich mit 11:0 das Gerät. So hatten die Gastgeber das Blatt gewendet und auch am Barren setzte sich der positive Trend fort. Barren 7:2 und Reck 7:4 ging nach Kirchheim und somit auch der Wettkampf mit 42:28. In zwei Wochen beim Ligafinale braucht es für den MTV II ein kleines Wunder, damit der Abstieg in die Verbandsliga noch abgewendet werden kann. In einer Sonntagsbegegnung traf der TSV Schmiden I auf die KTV Hohenlohe II. In einem dramatischen Wettkampf hatte der bisherige Tabellenführer knapp die Nase vorn . Der TSV Schmiden wehrte sich mit allen Kräften gegen diese Niederlage. Vor allem an den Ringen büsten die Hausherren zu viele Punkte ein. Am Boden ging man mit 8:0 in Front, das Pauschenpferd hatten die Gäste für sich mit 10:5 entschieden. Der Sprung ging wieder an den Gastgeber, Barren und Reck gingen knapp an die Gäste, so stand es am Ende 32:36 für die Hohenloher, die sich damit die Meisterschaftsoptionen offengehalten haben. Aufsteigen in die Deutsche Turnliga wird wohl nicht möglich sein, da sie ja bereits mit Ihrer ersten Mannschaft in der 3. Bundesliga Nord vertreten sind. Die zweite Begegnung bestritten die WKG KTT Heilbronn gegen die TG Schömberg. Mit den Nachwuchskräften Timm Sauter und Quentin Weber zeigten die Jungturner der TG den Gastgeber die Grenzen auf. Bereits am Boden wurde der Leistungsunterschied deutlich. Die Gäste gewannen mit 8:2, am Pauschenpferd fiel bereits die Vorentscheidung, 14 Schömberg, 0 für Heilbronn, auch Ringe ging mit 6:2 an die Gäste, so stand es bereits zur Halbzeit 28:4 für Schömberg. Sprung und Barren endete Unentschieden, bevor am Reck Schömberg endgültig den Sack zu machte und auch das letzte Gerät für sich 12:4 entscheiden konnte. Am Ende stand ein 20:52 für die Gäste, die sich wohl zurecht Aufstiegschancen in die DTL machen dürfen.In der Verbandsliga wurde die WKG Wangen-Einsenharz Ihrer Favoritenrolle gerecht und ließen beim letzen Vorrundenwettkampf beim Turnteam Staufen nichts anbrennen. Nur am Reck, was einem kleinen Schönheitsfehler gleich kam, musste man dem Gastgeber mit 9:5 den Vortritt lassen. Die Geräte Boden 0:10, Pauschenpferd 2:7, Ringe 0:11, Sprung 4:10 und Barren 3:10 beherrschten die Allgäuer. Am Ende stand es 18:52 für die Gäste und somit für den alleinigen Tabellenführer in der VL und aussichtsreicher Kandidat für den Aufstieg in die Oberliga. Für den SV Bolheim wird der Gang in die Landesliga wohl immer wahrscheinlicher, da man auch den letzten WK bei der TSV Lustnau mit 64:23 verlor und somit die rote Laterne behält. In der Sonntagsbegegnung traf Backnang II aufHeckengäu II, nach schwachem Beginn am Boden 4:12 konterten die Murrtäler die Gäste regelrecht aus. 8:3, 8:6, 12:0, 4:3 und 9:7 verhalten den Backnangern zum 45:31 Sieg und damit Tabellenplatz 2 hinter Wangen-Eisenharz. In der Landesliga I setzte sich der Siegeszug der KTV Hohenlohe III fort. Beim Gastgeber WKG Leinfelden-Stetten wurden alle Geräte gewonnen und der WK mit 273,95:260,60 Punkten. Auch Sie sind aussichtsreicher Kandidat für den Aufstieg in die VL in zwei Wochen in Ingersheim. Im TG Neckar-Enz standen sich die bis dato sieglosen Team´s der WKG Ingersheim-Sersheim und des MTV Lbg. III gegenüber. Die ersatzgeschwächten Gastgeber widerten trotzdem Ihre Chance und wollten den Gästen natürlich Paroli bieten. Am Boden lief es für den MTV nach Plan und das Gerät wurde mit 49,25:48,65 gewonnen. Am Pauschenpferd kamen die Gastgeber besser zurecht und nahmen den Gästen fast drei Punkte ab. Auch die Ringe konnten mit 1,1 Punkten gewonnen werden, so dass sich der Vorsprung zur Pause auf 3,3 Punkte summierte. Der Sprung war fast ausgeglichen, am Barren viel so etwas wie eine Vorentscheidung, mit 1,5 Punkte zogen die Ingersheim/Sersheimer weiter davon. Da nutze auch das letzte Aufbäumen am Reck den Gästen aus Ludwigsburg nichts mehr. Am Ende freuten sich die Gastgeber 256,05:252,20 Sieg und werden wohl auch im kommenden Jahr in der Landesliga vertreten sein, wo hingegen der MTV III mit der Bezirksliga planen wird. Der Tabellenführer des LL 2 der SV Dotternhausen gewann auch seine letzte Begegnung gegen den Zweitplatzierten WKG Donau-Alb 282,50:276,90 Punkten. Auch dieses Team wird sich Chancen für den Aufstieg ausrechnen. Die TG Biberach I empfing die Mannschaft der KTV Oberschwaben. Die Gäste setzten sich mit 8:4 Geräte und 274,45:269,00 durch und belegen beide Plätze im Mittelfeld. In zwei Wochen kommt es zum Ligafinale in der Halle Fischerwörth in Ingersheim, wo Auf- und Absteiger und die Meister ermittelt werden.

Pressesprecher

Jörg Schreitmüller  

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