Der amtierende Tabellenführer der Oberliga der VfL Kirchheim II hatte die KTV Hohenlohe II zu Gast. Mit einem Topscorer Manuel Halbisch (21 Punkte) ließ man den Gästen nicht den Hauch einer Chance. Mit einem deutlichen 57:17 Punktesieg und 12:0 Geräte ist und bleiben die Kirchheimer weiterhin an der Spitze. In der zweiten Begegnung empfing der TSV Wernau die Turner der TG Schömberg, am ersten Gerät konnte sich noch der Gastgeber mit 6:3 Scorepunkten durchsetzen. Die nachfolgenden Geräte gingen alle an die Gäste, Pauschenpferd 3:12, Ringe 5:10, Sprung 8:9, Barren 0:11 und Reck 2:8, am Ende stand es 24:53 für die Schömberger, die damit den 3. Tabellenplatz hinter Kirchheim und Wetzgau belegen, allerdings mit einem Wettkampf weniger. Die Barockstädter aus Ludwigsburg hatten die Gerätekünstler der Kaderschmiede Wetzgau zu Gast. An diesem Wettkampf zeigte sich einmal mehr, dass die meisten Wettkämpfe in der E-Note (Abzüge) entschieden werden. Vor allem am Pauschenpferd und den Ringen war dies der Fall, so konnten die Gäste bereits zur Pause mit 30:8 in Führung gehen. In der 2. Hälfte des Wettkampfes war es ziemlich ausgeglichen. Sprung ging mit 3:6 an die Gäste, bevor der Gastgeber am Barren 8:3 konterte. Das Reck blieb wieder bei den Gästen mit 7:4, so dass am Ende ein ungefährdeter Sieg der Remstäler 46:23 zu Buche schlug.
In der Verbandsliga traf der SV Bolheim auf die TSG Backnang II. Dieser Vergleich ging klar an die Hausherren aus Backnang, 54:17 stand es am Ende für die TSG. In der 2. Begegnung hatte es die TG Biberach mit dem Turnteam Staufen zu tun. Der bislang sieglose Gastgeber kam deutlich unter die Räder und verlor klar mit 74:8 und 12:0 Geräte diesen Wettkampf und bildet das Schlusslicht in der Tabelle. Die am Sonntag zuletzt ausgetragene Begegnung WTG Heckengäu II – TSV Lustnau endete knapp für die Gäste mit 44:37 Score`s. Der Gastgeber ging am Boden und Pauschenpferd in Front, an den Ringen reichte es noch zum Unentschieden, zur Halbzeit stand es 24:18 für den Hausherren. Im 2. Durchgang tat sich am Sprung und Barren nicht viel, die Entscheidung gelang den Gästen am Reck, dort zogen Sie mit besseren Ausgangswerten dem Gastgeber mit 13:2 davon und drehten den Wettkampf insgesamt zu Ihren Gunsten.
Auch in der Landesliga gab es drei Begegnungen. Der bisherige Tabellenführer, die WKG Villingendorf-Rottweil konnte auch den 5. Wettkampf in der Barockstadt gewinnen und baute damit seinen Vorsprung auf 10 Tabellenpunkte aus. Der MTV Lbg. III belegte nach der 290,35:285,05 Punkte- Niederlage Platz 3. In der zweiten Begegnung setzte sich der TSV Wernau II knapp gegen seinen Verfolger, der WKG Donau-Alb durch, am Ende Stand es 274,65:272,35. Die dritte Begegnung KTV Oberschwaben – KTV Hohenlohe III endete für den Gastgeber mit 268,05:256,40 Punkten, somit belegen die Oberschwaben nun Platz 2 in der Tabelle. Schlusslicht ist im Moment die KTV Hohenlohe III.
In der BL Nord setzte sich die WKG Ingersheim-Sersheim gegen den TSV Böbingen durch. Mit 259,65 zu 253:50 Punkten und 10:2 Geräten blieben die Punkte in Ingersheim/Sersheim. In der Staffel Mitte verlor die WKG Bonlanden-Sielmingen gegen den Favorit aus Stuttgart mit 240,40:254,35 Punkten. Tabellenführer bleibt der MTV Stuttgart. In der BL Süd verlor auch die IV. Mannschaft des MTV Ludwigsburg Ihren WK gegen den TSV Urach mit 238,70:247,05 Punkten, nur der Boden blieb dem Gastgeber. In der Kreisliga Nord konnte sich die TSG Backnang III knapp mit 219,90:217,00 Punkten gegen den SV Magstadt behaupten. In der Kreisliga West gewannen die Villingendorfer/Rottweiler II beim TSV Haiterbach 242,80:222,70, in einer weiteren Begegnung kam der TV Rottweil zuhause gegen TSV Dunningen mit über 25 Punkten unter die Räder. Dunningen 247,05, Rottweil 219,75.
Auch in den Kreisligen kann es spannende Wettkämpfe geben, wie am Sonntag in Beffendorf zu bestaunen gab. Diese traten gegen den TSV Lustnau II an und gewannen knapp mit 1,85 Punkten Vorsprung. Endergebnis: 250,60:248,75 P. Weiter geht es kommendes Wochenende mit zahlreichen Begegnungen durchweg der gesamten STB-Liga Gerätturnen Männer, Berichterstattung folgt.
Pressewart Jörg Schreitmüller

