Bei den Frauen verpasste Karina Schönmaier den Sieg nur denkbar knapp. Mit 39,700 Punkten musste sich die Chemnitzerin lediglich der US-Amerikanerin Tatum Drusch geschlagen geben und sicherte sich Rang zwei. Zudem gewann die Chemnitzerin die Gerätewertung am Sprung mit starken 13,750 Punkten. Charleen Pach belegte im Wettkampf Platz neun.
Auch bei den Männern durfte sich das deutsche Team über einen Podestplatz freuen. Timo Eder, der am Kunst-Turn-Forum des Schwäbischen Turnerbunds trainiert, turnte mit seinen vier Geräten mit 54,600 Punkten auf Rang drei und musste nur Matteo Giubellini aus der Schweiz sowie dem US-Amerikaner Yul Moldauer den Vortritt lassen. Besonders hervorzuheben sind seine Platzierungen am Pauschenpferd, wo er mit 13,300 Punkten die drittbeste Wertung erzielte, sowie am Sprung, an dem er die zweitstärkste Wertung des Feldes erreichte. Der zweite deutsche Turner war Milan Hosseini. Der KTF-Trainingskollege von Timo Eder belegte im Männer-Wettbewerb mit 38,350 Punkten Rang acht.
“Insgesamt bin ich mit den Leistungen unseres Teams sehr zufrieden. Unsere Athletinnen und Athleten haben gute, saubere Gymnastik gezeigt und sich in einem hochkarätigen internationalen Teilnehmerfeld sehr ordentlich präsentiert. Charleen Pach zeigte einen guten Sprung und eine fehlerfreie, sehr schön präsentierte Bodenübung. Das war ein wirklich gelungener und überzeugender Auftritt. Auch Milan Hosseini turnte insgesamt sehr gut. Leider unterlief ihm bei der Landung am Barren ein kleiner Fehler. Timo Eder präsentierte sich besonders souverän. Er turnte sicher, locker und mit einer schönen Ausstrahlung. An allen Geräten machte er einen sehr guten Eindruck und wurde vom Publikum begeistert unterstützt. Die Konkurrenz war ausgesprochen stark, vor diesem Hintergrund hat Timo seine Möglichkeiten hervorragend ausgeschöpft und sich mit dem dritten Rang verdient einen Platz auf dem Podium gesichert. Karina Schönmaier zeigte ebenfalls einen sehr guten Wettkampf. Sie präsentierte einen gelungenen Sprung und eine starke Bodenübung. Nach zwei Geräten lag sie noch auf dem vierten Platz, mit etwa fünf Zehnteln Rückstand im Kampf um die Medaille”, bilanzierte Coach Anatol Ashurkov die Leistungen der DTB-Athlet*innen.
Das Memorial Arthur Gander ist ein internationaler Einzelwettkampf, an dem sowohl Turnerinnen als auch Turner auf Einladung teilnehmen können und an dem ein Wahlwettkampf geturnt wird.
Der Swiss Cup nur wenige Tage später ist ebenfalls ein Einladungswettkampf, bei dem allerdings in einer besonderen Paarwertung geturnt wird. Dabei waren die deutschen Teams in der Vergangenheit schon häufig erfolgreich. Das Event mit dem besonderen Modus und tollen Eventcharakter ist bei Zuschauenden und Athletinnen sowie Athleten gleichermaßen beliebt. Seit dem Jahr 2026 wird der Swiss Cup im Zweijahresrhythmus ausgetragen.
Der Zeitplan
Samstag, 07. November 2026
16:00 Uhr Wettkampf „Swiss Cup“

