Intervention

Unter dem Begriff Intervention werden alle Maßnahmen zusammengefasst, die dazu beitragen, Vorfälle von sexualisierter Gewalt zu beenden und die Betroffenen zu schützen. Außerdem umfasst die Intervention alle Schritte, die dazu beitragen, Vermutungen und Verdachtsäußerungen einschätzen und dementsprechend Maßnahmen einzuleiten. Folgende Maßnahmen dienen der Orientierung, um in konkreten Verdachtsfällen richtig handeln zu können:

Orientierung - was tun bei einem Verdachtsfall? 

  • ­­­Ruhe bewahren: kein vorschnelles Handeln
  • Zuhören: Vertrauen schenken ; Sicherheit geben damit über alle Themen geredet werden kann . Geben Sie keine Informationen an unbeteiligte Dritte weiter, solange der Verdacht nicht bestätigt ist
  • Dokumentation: Gespräche möglichst wortgetreu protokolieren (Datum/Uhrzeit/ Beobachtung). Sollte es zu einer Bestätigung des Verdachtes kommen, kann dies von entscheidender Bedeutung sein.
  • Fachberatung einbeziehen: Stellen Sie den Kontakt zu einer Fachberatung her. Diese wird Sie beraten und unterstützen. (hier geht es zu den Kontakten)
  • Schutz der Betroffenen: Bestätigt sich ein Verdacht, muss das Opfer sofort vor weiteren Übergriffen geschützt werden
  • Transparente Kommunikation: Bei Verdachtsbestätigung werden die Eltern der betroffenen Kinder/Jugendlichen zeitnah und umfassend informiert. Mit ihnen werden weitere Schritte bei Bestätigung des Verdachtes eingeleitet.Vereinsvorstand informieren