Sportausschuss mit Varfolomeev sowie Hölzl. Foto: Büro Philipp Hartewig

Varfolomeev zu Gast im Sportausschuss

RSG-Weltmeisterin Darja Varfolomeev, DTB-Präsident Alfons Hölzl und Bundestrainern Isabell Sawade haben sich im Sportausschuss für ihre Sportart eingesetzt.

Der Deutsche Bundestag hat weltmeisterlichen Besuch erhalten. Darja Varfolomeev, aktuelle fünffache Weltmeisterin der Rhythmischen Sportgymnastik und im Bundsstützpunkt im schwäbischen Fellbach-Schmiden beheimatet, war zusammen mit DTB-Präsident Dr. Alfons Hölzl und Teamchefin Isabell Sawade zur öffentlichen Sitzung des Sportausschusses des Bundestages eingeladen worden. Die Sitzung hatte den Status Quo und die Zukunft der Rhythmischen Sportgymnastik zum Thema. Gemeinsam zeigten die drei DTB-Vertreter die aktuell sehr positive sportliche Entwicklung in der RSG in Deutschland auf und machten sich für eine verbesserte Förderung der Rhythmischen Sportgymnastik stark. Die Sportart wurde in der letzten Bewertung des Potenzialanalyse-System (PotAS) des DOSB lediglich auf Rang 99 von 103 olympischen Sommersportarten eingestuft und wird entsprechend gering gefördert.

Zudem lenken vor allem Hölzl und Sawade den Blick auf die 2026 anstehende Heim-Weltmeisterschaft in der RSG und die damit einhergehende geplante RSG-Eventserie samt angedachtem Weltcup-Turnier in Berlin. Mit diesen sportlichen Großveranstaltungen plant der DTB, die Rhythmische Sportgymnastik langfristig bundesweit zu stärken und weiterzuentwickeln.

Schlussendlich standen natürlich auch die Olympischen Spiele in Paris im kommenden Jahr im Interesse der Sportausschuss-Mitglieder. Die vor wenigen Tagen 17 Jahre alt gewordene Gymnastin aus Fellbach-Schmiden gilt aufgrund ihrer Erfolge und ihres Leistungsvermögens als eine der großen Medaillenhoffnungen für das Team D im kommenden Jahr.

Hier geht es zum SWR-Bericht über den Besuch.

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