Beweist eine gute Frühform: Darja Varfolomeev hat beim Weltcup in Taschkent mit den Keulen und dem Band triumphiert.

Weltcup in Taschkent: Varfolomeev holt zweimal Gold und zweimal Silber

Eine Woche nach ihrem Triumph in Baku hat RSG-Weltmeisterin Darja Varfolomeev auch den Mehrkampf beim World Cup in Taschkent für sich entschieden.

Die 17-Jährige, die am Nationalmannschaftszentrum Rhythmische Sportgymnastik in Fellbach-Schmiden trainiert, sicherte sich den Sieg mit 135,95 Punkten vor der Usbekin Takhmina Ikromova (135,00) und Team-Weltmeisterin Boryana Kaleyn aus Bulgarien (133,25). Die beiden anderen deutschen Teilnehmerinnen, Margarita Kolosov und Lada Pusch (beide ebenfalls vom Nationalmannschaftszentrum), landeten im Vierkampf mit 126,60 und 125,35 Punkten auf den Plätzen neun und zehn. 

Weitere Medaillen am Finaltag

Außerdem sicherte sich Varfolomeev in den vier Gerätefinals zwei Gold- und zwei Silbermedaillen. Die 17-Jährige war mit den Keulen (35,75) und mit dem Band (33,45) nicht zu schlagen. Mit dem Reifen (35,50) und mit dem Ball (34,70) erwies sich jeweils nur die Usbekin Takhmina Ikromova (35,50/34,90) besser als die Deutsche. Margarita Kolosov, ebenfalls am Nationalmannschaftszentrum in Fellbach-Schmiden aktiv, belohnte sich für eine gute Leistung mit dem Ball (33,60) mit Bronze und belegte mit dem Band mit 31,20 Punkten den siebten Platz.

Auch die deutsche Gruppe holte sich mit einer Leistungssteigerung Edelmetall: Bei der Übung mit fünf Reifen kamen lediglich China (38,30) und Polen (36,45) auf mehr Zähler als die DTB-Formation (34,50). Mit drei Bändern und zwei Bällen schlossen Melanie Dargel (TG Worms), Anja Kosan (SC Siemensstadt), Daniella Kromm (TSV Schmiden), Alina Oganesyan (TSV Schmiden), Hannah Vester (TB 1889 Oppau) und Emilia Wickert (TSG Söflingen) den Wettkampf beim Triumph der Französinnen (32,25) mit 28,85 Punkten auf Rang fünf ab. 

"Schön, dass es für alle unsere Finalteilnehmerinnen heute eine Medaille gab", sagte DTB-Teamchefin Isabell Sawade. Die Reise sei für Varfolomeev und Kolosov, die beide direkt vom Weltcup in Baku nach Taschkent geflogen waren, sehr anstrengend gewesen. "Es ist schön, dass sie am letzten Tag trotzdem überzeugen konnten." Die Gruppe habe Fortschritte gezeigt, "aber mit Ball/Band war sie leider wieder nicht fehlerfrei". Mit insgesamt sieben Plaketten tritt die deutsche Delegation die Heimreise an. 

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