Foto: Tom Weller / 24passion

Liveticker zur Turn-WM in Antwerpen: Deutsche Frauen verpassen Olympia-Ticket - Lukas Dauser gewinnt Gold

Die Turn-Elite versammelt sich vom 30. September bis 08. Oktober in Antwerpen (Belgien). Bei den Weltmeisterschaften geht es nicht nur im Medaillen, sondern auch um die begehrten Olympia-Tickets. Aus schwäbischer Sicht sind zwei Athleten vertreten. Für Meolie Jauch ist es die erste WM. Carina Kröll startet erstmals für Österreich bei einer Weltmeisterschaft.

Alles Wissenswerte zur WM mit dem Vorbericht, dem Zeitplan und den Livestreams gibt es hier zum Nachlesen.


Wir halten euch mit unserem Liveticker auf dem Laufenden:

Tag 8: Gerätefinals 2

"Ich kann es noch gar nicht so richtig beschreiben", sagte Dauser anschließend im Gespräch mit SWR Sport. "Es ist unglaublich, was da passiert ist. Perfekt gibt es nicht, glaube ich, aber ich strebe danach – und das heute war nah an der Grenze".

  • Zweiter wurde Shi Cong aus China mit 15,066 Punkten vor dem Japaner Kaito Sugimoto (15,000).
  • Der letzte Turner kann Dauser nicht verdrängen und damit wird der Unterhachinger Weltmeister
  • Höchstkonzentriert und das große Ziel vor Augen. Bei seiner Übung passt alles und mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad und einer tollen Ausführung setzt er sich an die Spitze. 15,400 Punkte. Großer Jubel im deutschen Team. Eine Medaille hat er also sicher. 
  • Die Konkurenz legt gut los und stellt Dauser vor eine große Herausforderung. Er ist als siebter an der Reihe.
  • Lukas Dauser ist einer der Favoriten auf den Titel im Barrenfinale. Hier bleibt es abzuwarten, ob er seine Leistung erneut abrufen kann. In den drei Wettkämpfen zuvor war er immer der Beste und geht auch als Qualifikationserster in diesen Wettkampf.
  • Pauline Schäfer startet als zweite in ein sehr hochkarätig besetzes Finale. Nach einem Sturz auf das Gerät, belegt sie am Ende Rang acht.
  • Der letzte Tag der Weltmeisterschaft verspricht noch mal sehr aussichtsreich zu werden. Heute werden Pauline Schäfer und Lukas Dauser an Balken und Barren für Deutschland an den Start gehen.

 

Tag 7: Gerätefinals 1

"Ich bin total zufrieden. Es war mein erstes WM-Finale und ich bin froh, dass ich oben geblieben bin. Ich hatte zwischendrin ordentlich zu kämpfen, daher bin ich mit dem Resultat zufrieden", sagte der Schützling von Hubert Brylok. Weltmeister wurde Rhys Mc Clenaghan aus Irland mit 15,100 Punkten.

Nils Dunkel hat sich am Pauschenpferd für das Gerätefinale qualifiziert. An seinem Lieblingsgerät zeigt er eine gute Übung, ohne Sturz, muss aber an einigen Stellen kämpfen und belegt am Ende Rang sieben. Mit einem Ausgangswert von 6,2 kam er auf einen Gesamtwert von 13,766 Punkten.

 

Tag 6: Mehrkampffinale Männer

„Es ist natürlich nicht das Wunschergebnis und ich wäre lieber ohne Fehler durch Wettkampf gekommen, aber für viel mehr hätte es in dem Feld ohnehin nicht reichen können. Ich blicke nun konzentriert auf Sonntag“, erklärte Schäfer-Betz, die am Balken noch im Einzelfinale turnen wird.

  • Die US-Amerikanerin Biles dominierte wie erwartet den Wettkampf der besten 24 Athletinnen und siegte vor 12.000 begeisterten Zuschauern überlegen mit 58,399 Punkten.
  • Bei den Frauen haben sich zwei deutsche Turnerinnen für das Mehrkampffinale qualifiziert: Sarah Voss und Pauline Schäfer-Betz. Beide wollten den Wettkampf einfach genießen und Spaß haben. Am Ende belegen sie die Plätze 22 und 24.

 

Tag 6: Mehrkampffinale Männer

Zufrieden, aber auch etwas platt. Nach Quali und Team-Finale war der Mehrkampf sein dritter Wettkampf. Sonntag steht für ihn das Barren-Finale an. "An die Sachen denken, an die ich denken muss und dann kann es genau so wie in der Quali laufen" schielt ein konzentrierter Lukas Dauser auf den Sonntag im Antwerpener Sportpaleis. Das gesamte Interview gibt es hier: Zum Interview

  • Am Ende kommt er mit 80,431 Punkten auf den 16. Rang. Mehrkampfkönig wurde Daiki Hashimoto aus Japan mit 86,123 Punkten.
  • Lukas Dauser ist der einzige deutsche Turner im Mehrkampffinale der Männer. Sein Ziel war, einen guten Wettkampf turnen, aber nichts riskieren. 

 

 

Tag 4: Teamfinale der Männer

  • In einem sehr stark besetzten Teilnehmerfeld machen die Medaillen andere Nationen unter sich aus. Das deutsche Team landet auf Rang sechs mit 244,026 Punkten. Weltmeister wird Japan mit 255,594 Punkten vor China (253,794 Punkte) und den USA (252,428 Punkte).
  • Lukas Dauser, der für die anstehenden Finals etwas geschont wurde, turnt nur am Barren und am Reck. die jungen deutschen Turner, für die es die erste WM ist, kommen so zu mehr Einsätzen auf der internationalen Bühne.
  • Vor den Weltmeisterschaften war das Ziel der deutschen Männer klar, das Ticket für Olympia. Das dank einer großartigen Teamleistung der Platz im Finale unter den besten acht Teams der Welt herausgesprungen ist, hatte vorher keiner so wirklich gedacht. Umso größer war die Freude. Die Teilnahme im Finale ist für das die deutsche Riege also eine schöne Zugabe, bei der man das Finale genießen möchte.

 

Tag 3: Qualifikation der Frauen

Meolie Jauch steht uns nach der verpassten Olympia-Qualifikation und ihrer ersten WM für ein Interview bereit: Zum Interview

  • Alle Teams haben ihre Qualifikation geturnt und das deutsche Team steht nun auf dem 13. Platz. Das erhoffte Ziel, Platz zwölf, um das Olympia-Ticket zu lösen, wird damit minimal verfehlt. 
  • Eine tolle und geschlossene Teamleistung bringt dem Team insgesamt 157,128 Punkte ein. Damit reiht sich das Team auf Platz zehn ein. Nun heißt es hier warten, bis alle Subdivisons durch sind. Das wird ganz knapp. 
  • Auf zum letzten Gerät, dem Boden. Unter dem Applaus der vielen deutschen Fans zeigt das junge deutsche Team auch hier eine gute Leistung. Sarah Voss komplettiert den Boden und bringt dem Team 13,200 Punkte.  Am Ende hat das deutsche Team 38,633 Punkte.
  • Weiter geht es mit dem Zittergerät, dem Schwebebalken. Nicht aber für das Turn-Team Deutschland am heutigen Tag. Sarah Voss kämpft einmal kurz und bleibt oben, Pauline Schäfer-Betz belegt sogar den zwischenzeitlichen zweiten Platz in der Geräterwertung. Ein guter Grundstein für ein mögliches Gerätefinale. INsgesamt sind es 39.498 Punkte.
  • Auch am Stufenbarren zeigt das Team eine geschlossene Teamleistung. Meolie Jauch steuert die meisten Punkte zur Teamwertung bei: 13,466. Insgesamt hat das Team. am Ende 39.365 Punkte. 
  • Nach vier guten Sprüngen in den Stant stehen 39.632 Punkte auf der Anzeigetafel.
  • Nun geht es los für das Turn-Team Deutschland mit Meolie Jauch. Gerätereihenfolge Sprung, Stufenbarren, Balken und Boden.

Das Team Österreich landet am Ende mit 147,830 Punkten auf Rang 20. Carina Kröll hat mit uns über ihre erste WM gesprochen: Zum Interview

  • Carina Kröll startet jeweils als erstes und erturnt 11,733 Punkten am Stufenbarren und 11,400 Punkten am Balken. 
  • Den Anfang macht um 16:15 Uhr Carina Kröll mit Österreich. Meolie Jauch startet mit dem Turn-Team Deutschland um 17:45 Uhr.

Tag 1: Qualifikation der Männer

"Das ist es, wofür wir so lange gearbeitet haben. Ich freue mich extrem, dass wir als Team nächstes Jahr nach Paris fahren werden",  meint Lukas Dauser.

  • Nach etwa 16 Stunden warten, war offiziell, was sich bereits am Abend zuvor deutlich abgezeichnet hatte. Die deutschen Turner haben als Team die Qualifikation für die Olympischen Spiele im kommenden Jahr in Paris mit Bravour geschafft. Bei der entscheidenden Turn-WM in Antwerpen sicherte sich die Riege von Valeri Belenki einen starken fünften Rang, der nicht nur für Olympia qualifiziert, sondern zugleich für das Teamfinale am Dienstag. Darüber hinaus zogen Dauser und Dunkel in drei Einzelfinals ein.
  • Mit einer kompakten Mannschaftsleistung haben die DTB-Turner im Antwerpener Sportpalais die Tür zu Olympia ganz weit aufgestoßen. Mit 248,862 Punkten erwischen sie einen "Sahne-Tag". Am Ende ihrer Subdivison und am Ende des ersten Qualifikationstags liegt die Riege bereits sehr aussichtsreich auf Rang vier. Die Mannschaft muss nun noch den zweiten Qualifikationstag abwarten.
  • Die deutschen Männer mussten wenige Tage vor dem Wettkampf eine bittere Nachricht verdauen. Andreas Toba hat sich beim Podiums-Training verletzt. Für ihn springt Nick Klessing ein. Das Ziel der Mannschaft bleibt klar, die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2024

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