Tkaltschewitsch und Peschel im Mittelfeld

Lea Tkaltschewitsch und Noemi Peschel platzierten sich beim diesjährigen World-Cup-Auftakt in Sofia im Mittelfeld. Fünf Monate vor den an gleicher Stelle ausgetragenen Weltmeisterschaften traf sich am Wochenende die Weltspitze der Rhythmischen Sportgymnastik in der bulgarischen Hauptstadt.

Für Noemi Peschel (TSV Schmiden) und Lea Tkaltschewitsch (TSG Neu-Isenburg) ging es beim Weltcup in Sofia in erster Linie darum, ihre Erfahrung im internationalen Teilnehmerfeld weiter auszubauen. Im letzten Jahr hatten beide Gymnastinnen ihre Premiere in der höchsten Startklasse, nun gilt es, darauf aufzubauen und sich weiter zu etablieren. Im Mehrkampf zeigte Lea Tkaltschewitsch insbesondere mit dem Reifen und dem Ball gute Übungen und konnte am Ende insgesamt 49,800 Punkte für sich verbuchen. Die Gesamtwertung für Noemi Peschel litt bei insgesamt 46,850 Punkten sehr an ihrer unglücklichen Band-Übung, für die sie lediglich 7,900 Punkte erhielt. Die abschließenden Platzierungen von Lea Tkaltschewitsch auf Rang 35 und Noemi Peschel auf Rang 43 des Mehrkampfes sind mit Blick auf die erwähnten Zielstellungen der aktuellen Wettkämpfe eher zweitrangig. Überragende Einzel-Gymnastin in Sofia war Aleksandra Soldatova (RUS), die sich neben dem Gold im Mehrkampf (72,100 Punkte) auch die Finals mit Reifen und Ball sicherte. Der Titel in der Gruppenentscheidung ging an Gastgeber Bulgarien.  

Die deutschen Juniorinnen präsentierten sich beim internationalen "Sofia-Cup" im Vorfeld des Weltcups. Die Schwäbin Emeli Erbes (TSV Schmiden) und Margarita Kolosov (SC Potsdam) belegten in der Teamwertung mit 98,800 Punkten den 14. Platz. Die Goldmedaille sicherten sich die russischen Gymnastinnen mit insgesamt 131,800 Punkten vor der Ukraine und Weißrussland.

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