Foto: DFBL, Ann-Kathrin Motteler (Nr. 9) und Ricarda Stübbe (Nr. 2) freuen sich auf Grieskirchen.

Faustball-Höhenflüge in Österreich

Gleich vier internationale Faustball-Höhepunkte steigen Ende Juli in Grieskirchen/Oberösterreich.

Lange stand der Saison-Höhepunkt des Frauen-Faustballs auf Messers Schneide. Erst wurde die Weltmeisterschaft 2020 in Chile geplant, aufgrund Corona aber auf 2021 in Jona/Schweiz verlegt. Dann war auch am Züricher See die Pandemiesituation zu unsicher. Als schon manche Spitzensportlerin nicht mehr damit gerechnet hatte, kam doch grünes Licht: Die WM findet vom 28. bis 31. Juli in Grieskirchen statt. In den Kaderlehrgängen an und nach Pfingsten sowie nach einem souveränen 4:0-Sieg im Testspiel in Ditzingen gegen die Schweiz, hatte das Trainerduo Silke Eber und Eva Krämer die zehn Spielerinnen ihres Vertrauens formiert – und erneut sind vier Leistungsträgerinnen aus Schwaben dabei.

Mit den Schlagfrauen Stephanie Dannecker (TSV Calw) und Sonja Pfrommer sowie Zuspielerin Anna-Lisa Aldinger (beide TSV Dennach) werden drei erfahrene Nationalspielerinnen – jeweils dreimalige Weltmeisterinnen – Verantwortung in der Auswahl übernehmen. Dazu kommt Henriette Schell, ebenfalls Angreiferin des TSV Calw, die beim Gewinn der letzten Europameisterschaft auftrumpfte. „Ich bin froh, dass die WM nun doch stattfindet. Jetzt hat man ein festes Ziel vor Augen. Wir können um den Titel mitspielen. Wenn wir als Team auftreten und die Abstimmung noch verbessern, haben wir gute Chancen den Titel zu verteidigen.“

In Grieskirchen treten auch die U21-Junioren an, um ihren EM-Titel von 2019 in Tschechien zu verteidigen. Mit dabei: Johannes Jungclaussen, Jakob Kilpper (TV Vaihingen/Enz) und Robin Löwe (NLV Vaihingen).

Die U18-Nationalteams komplettieren das Ereignis in Oberösterreich mit ihren Weltmeisterschaften. Bei den jungen Frauen dürfen sich Zuspielerin Ann-Kathrin Motteler (TSV Gärtringen) und Schlagfrau Ricarda Stübbe (TV Vaihingen/Enz) in den Blickpunkt auf höchster Ebene beweisen. Max Zöhrer und Andreas Knodel (ebenfalls Vaihingen/Enz) vertreten schwäbische Faustball-Power bei den starken Burschen.

Sven Heuer

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