Karlheinz Rößler (Vizepräsident Turngaue)

Danke und Tschüss

[Turngaue + Ehrungsausschuss]

„Nach 10 Jahren im Präsidium scheide ich beim Landesturntag aus. Ich sage allen danke, die mich in diesen Jahren unterstützt haben und wünsche meinem Nachfolger viel Erfolg. Die Präsidialkommission Zusammenarbeit Landesverband – Turngau hat ihren Abschlussbericht vorgelegt. Im Ehrungsausschuss haben wir eine neue Ehrung für Übungsleiter*innen auf den Weg gebracht.“

Rückblick auf die wichtigsten Meilensteine:

Die 10 Jahre im Präsidium waren eine spannende Zeit mit vielen interessanten Begegnungen. Als erstes möchte ich daher danke sagen. An die KollegInnen im Präsidium und Hauptausschuss, an die MitarbeiterInnen auf der Geschäftsstelle und im Ehrungsausschuss. Am meisten werde ich sicher den Turngau Ulm vermissen, dessen Pate ich diese 10 Jahre war und zu dem ich ein sehr gutes Verhältnis habe. Ein besonderes Dankeschön auch an Manuela Wältl, die die Betreuung des Ehrungsausschusses von Rita Ruoff übernommen hat und mich sehr stark unterstützt hat.

Die Präsidialkommission zur Neuordnung der Zusammenarbeit zwischen dem Landesverband und den Turngauen hat verschiedene Eckpunkte erarbeitet. Ein wichtiger Konsens ist dabei die Neuordnung der Zuschüsse, die die Turngaue vom Landesverband erhalten. Der alte Schlüssel war nicht sehr transparent und auch nicht immer gerecht, die neue Regelung beseitigt diese Schwachpunkte.

Die Personalsituation in den Turngauen ist zu einem großen Teil schwierig. Wenn schon Vereine erhebliche Probleme haben, ihre Vorstände zu besetzen, ist es nicht verwunderlich, dass sich dies auf höherer Ebene fortsetzt. Um so wichtiger ist die Verbesserung der Kooperation nicht nur zwischen Landesverband und Turngauen, sondern auch zwischen den Turngauen. Die Vorschläge der Präsidialkommission werden hoffentlich dazu beitragen.

Im Ehrungsausschuss haben wir eine neue Auszeichnung für langjährige ÜbungsleiterInnen auf den Weg gebracht. Dieser Personenkreis war sehr schnell ausgeehrt, da es sich um kein Wahlamt handelt. Daraus folgt, dass ihm die WLSB-Ehrungen generell versagt sind, aber in der Regel auch die STB-Ehrennadel in Gold. Zudem haben eine Reihe von Turngauen keine eigenen Ehrungen, so dass sich die Möglichkeiten noch weiter reduzieren. Mit der neuen Ehrung haben wir diese Situation deutlich verbessert. Denn ÜbungsleiterInnen sind die Seele eines Vereines. Sie sind selten gut bezahlte Angestellte, sondern sind zu einem großen Teil noch rein ehrenamtlich tätig.

Ausblick auf die Schwerpunkte:

Der Ausblick gestaltet sich dieses Mal schwierig. Zum einen wissen wir nicht, wie lange uns Corona noch einschränkt. Zum anderen möchte ich meinem Nachfolger nicht vorgreifen und ihm das Setzen von Schwerpunkten überlassen.

Ich würde mir wünschen, dass noch mehr an einem Strang gezogen wird, damit das Bild, das große Teile der Öffentlichkeit vom STB haben, so positiv bleibt. Die Rahmenbedingungen werden sicher nicht einfacher. Aber durch unsere gute Vernetzung in die Politik und die Wirtschaft sollte es gelingen.

Louis Armstrong hat einmal gesagt: „Große Gedanken brauchen nicht nur Flügel, sondern auch ein Fahrgestell zum Landen“. Ich hoffe, dass uns dies immer bewusst bleibt.

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