Markus Frank (Vizepräsident Finanzen)

Bericht des VP Finanzen zum Landesturntag 2021 in Stuttgart

[Finanzen]

„Einen in allen Facetten besonderen Bericht gilt es für den Bereich Finanzen zu geben.

Wir blicken auf 2 solide Jahre im Bereich der Finanzen zurück, bevor uns bedingt durch pandemiebedingte Verschiebungen ein weiteres Amtsjahr als quasi Verlängerung der Amtszeit beschert wurde.“

Die Zahlen für die regulären Berichtsjahre 2018 und 2019 wurden durch die Haushaltspläne und die Abschlüsse im Hauptausschuss jeweils verabschiedet. Die Entlastung wurde erteilt. Als Schwäbischer Turnerbund e.V. stehen wir solide ausgestellt da. Mit den Verpflichtungen aus unseren Leistungszentren gehen wir gewissenhaft und zukunftsorientiert um. Es ist in allen Bereichen gelungen, mit Partnerschaften die Trägerschaft für die Immobilien langfristig und nachhaltig zu manifestieren. Gemeinsam mit der Stadt Fellbach wurde in  Schmiden der Stützpunkt RSG durch eine weitreichende Partnerschaft und der Einführung einer Vollzeitstützpunktleiterstelle nachhaltig gestärkt.
Für 2020 haben wir auf Sicht fahrend die Finanzen unter pandemie-bedingten Unwägbarkeiten so zusammengehalten, so wie er für vorsichtige Kaufleute gehört. Den Abschluss überlasse ich nun dem designierten Nachfolger im Amt, der sich auf die große und zuverlässige Erfahrung in der Finanzabteilung um Werner Roller verlassen und somit Kontinuität sicherstellen kann.

Ein weiteres Kapital dieses besonderen Berichts möchte ich der Tatsache widmen, dass ich im Herbst 2019 die Entscheidung bekannt gegeben habe, nach dann 20 Jahren im STB Präsidium nicht mehr für das Amt als Vize-Präsident zu kandidieren. Im Rückblick auf die Zeit als VP Finanzen bin ich stolz eine Dekade begleitet zu haben, in der es dem STB und den Turngauen gelungen ist, aneinander heranzurücken. Mit dem Pilotprojekt im Turngau Ulm mit der hauptamtlichen Geschäftsführer Position haben wir ein Erfolgsmodell skizziert, dem ich auch in anderen Turngauen und Turngau-Partnerschaften große Bedeutung voraussage.  Bei der personellen Ausstattung konnten wir sowohl im KunstTurnForum als auch in der GYMWELT und bei der Kinder und Jugendarbeit nennenswerte Verbesserungen verzeichnen, auch wenn ich als ehemaliger Vorsitzender der STB Jugend den noch ausbleibenden Erfolg bei unserer Tuju mit Sorge beobachte. Etwas unvollkommen ist für mich derzeit die Diskussion um die Modernisierung der Struktur und Satzung. Während wir die Satzung zum Turntag aktualisiert zur Änderung vorschlagen hätte ich gerne noch die Satzungs-Änderung auch auf struktureller Ebene begleitet, um hier eine moderne und effiziente Arbeitsweise aller Gremien zu ermöglichen.
Nicht ganz ohne Stolz beobachtete ich auch die Entwicklung der Mitgliederzahlen des STB, die sich gegen den Trend positiv auf über 700.000 Mitglieder in den Vereinen in Württemberg entwickelte.
 

Dass wir unseren Fokus vom traditionellen Verbands- und Vereinsleben bereits sehr früh digital unterstützt wissen wollten, lohnte sich insbesondere in den letzten 15 Monaten, als uns die Pandemie zu neuem distanzierten Verhalten in der Verwaltung zwang. Auch die in Kooperation mit dem NTB entstandene Leitlinie „Verein 2030“ zeigt, dass wir mit über 175 jähriger Geschichte modern und zukunftsorientiert handelten und handeln. Dies gilt auch für die wegweisende Entscheidung um die Renovierung und Sanierung des SBZ in Bartholomä.
Als Vertreter de STB e.V. in der Gesellschafterversammlung der STB Marketing und Event GmbH durfte ich die positive Entwicklung begleiten und war froh, dass bis vor Corona eine stabile finanzielle Grundlage in dieser Gesellschaft vorlag. Mit Sicherheit am intensivsten war unser Engagement bei der Unterstützung des DTB zu begleiten, wo wir durch zahlreiche Impulse wesentlich zur Stabilisierung beigetragen haben und auch auf allen Fronten für die eigenständige Finanzierung des DTB durch die Turn ID und Systematik der Jahresmarke geworben haben.

Ganz zum Schluss danke ich allen ehren– und hauptamtlichen Turnfreundinnen und -freunden im STB, mit denen ich seit 1996 zunächst in der Turnerjugend, dann ab 2005 als VP Wettkampfsport bis 2012 und danach in der Zuständigkeit für die Finanzen, offen und kritisch, manchmal auch emotional aber immer fair und engagiert zusammenarbeiten durfte.

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