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Lebensfroh, einfühlsam und chaotisch

Das ist unsere Heldin Lena Kreder. Die gerade mal 27-Jährige ist bereits Abteilungsleiterin der Abteilung Gerätturnen beim TV Murrhardt. Bereits seit 2012 leitet sie die Abteilung und ist zudem als Trainerin tätig. Mit jungen 15 Jahren engagierte sie sich schon im Verein.

Was ist dein Lieblingssport?

Natürlich das Turnen. Aber neben dem Turnen, schwimme ich gerne, gehe joggen und fahre Inliner. Im Winter gehe ich gerne Eislaufen und auch Eishockey ist cool. Ich fahre Snowboard und versuche wenigstens einmal im Jahr bei einer Ausfahrt dabei zu sein.

Was war deine erste ehrenamtliche Aufgabe im Verein?

Mit 15 Jahren habe ich angefangen, eine Gruppe von siebenjährigen Mädchen zu trainieren, was ich bis heute noch mache.

Was gehört aktuell zu deinen Aufgaben in deinem Ehrenamt?

Neben der Trainertätigkeit bin ich Abteilungsleiterin. Zu meinen Aufgaben gehört es Fragen von innen und außen zu beantworten, für die Gruppen innerhalb der Abteilung da sein und Mitgliederversammlungen und Übungsleitersitzungen zu organisieren und durchzuführen

Wie kam es dazu, dass du ein Ehrenamt übernommen hast?

Ich bin seit ich fünf Jahre alt bin im Verein, daher begleitet mich der Verein schon mein ganzes Leben lang. Eine damalige Freundin wollte dann eine Gruppe leiten und hat mich gefragt, ob ich sie unterstützen möchte – da habe ich ja gesagt. Trainer fehlen ja immer. Und viele Jahre später war ich dann stellvertretende Abteilungsleiterin von Rainer Jäger. Als er seine Tätigkeit aufgegeben hat, musste schnell ein Nachfolger her – ich wollte den Verein nicht im Stich lassen und da ich schon so lange dabei bin, war klar, dass ich sein Amt übernehmen werde.

Von wem hast du am meisten gelernt für dein Ehrenamt?

Tatsächlich von meinem Vorgänger Rainer Jäger. Zu Beginn hatte ich sehr viele Fragen und auch jetzt noch sind manche Unklarheiten da – aber ich erreiche ihn gut über E-Mail und er kann mir dann auf diesem Weg immer weiterhelfen. Das fühlt sich gut an, wenn man weiß, dass jemand hinter einem steht. Mein größter Rückhalt ist aber Leonie Ehrhardt, die Stellvertretende Abteilungsleiterin und gleichzeitig eine sehr gute Freundin von mir. Wir unterstützen uns gegenseitig, teilen uns die vielen Aufgaben und meistern so alle Situationen. Wir sind ein großartiges Team und ich bin froh, dass ich sie habe.

Wie viel Zeit benötigst du circa pro Woche, um dein Ehrenamt auszuüben?

Meistens sind es E-Mails, die beantwortet werden müssen. Dafür nehme ich mir ungefähr zweimal pro Woche eine Stunde Zeit. Wenn es etwas Dringendes gibt, dann kläre ich das sofort. Wenn Sitzungen oder Versammlungen anstehen, benötige ich natürlich mehr Zeit, meistens reichen da zwei bis drei Tage, an denen man sich zusammensetzt und alles organisiert.

Was war bisher der schönste Moment, den du in deinem Ehrenamt erleben durftest?

Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Menschen dich kennen, wenn man ein solches Amt vertritt. So erhalte ich immer wieder positive Rückmeldung von Eltern und Mitgliedern – allgemein freue ich mich immer, wenn ich weiterhelfen kann.

Was war sportlich bisher dein größter Erfolg?

2002 habe ich bei den Gaumeisterschaften in Unterweissach den 1. Platz belegt. Meine Trainerin war so stolz, dass sie sogar ein paar Freudentränen verdrückt hat. Damals habe ich das gar nicht recht fassen können, rückblickend ist diese Reaktion sehr rührend.

Welchen Traum möchtest du dir noch erfüllen?

Mit einem Camper eine Reise durch Europa machen. Ansonsten sind es eher Kleinigkeiten: Wir renovieren gerade und ich freue mich schon auf das Ergebnis, wenn dann mal alles fertig ist und es richtig gemütlich ist!

Welche drei Charaktereigenschaften beschreiben dich am besten?

Lebensfroh, einfühlsam und leider etwas chaotisch.

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