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Margarita Kolosov überzeugt mit vier fast fehlerfreien Übungen.

Gymnastik International 2021 – ein voller Erfolg

Nach einem Jahr Wettkampfpause konnten die Gymnastinnen aus dem Leistungszentrum in Fellbach-Schmiden endlich wieder ihre Geräte durch die Luft wirbeln.

Gymnastik International 2020 war der letzte Wettkampf der Rhythmischen Sportgymnastinnen vor der Pandemie. Umso größer war die Vorfreude auf den bevorstehenden Wettkampf Gymnastik International 2021, der trotz Pandemie, aber eben anders als im vergangenen Jahr stattfinden konnte.

Anstatt alle Gymnastinnen an einem Ort zu versammeln, waren die einzelnen Teilnehmerinnen jeweils aus ihren eigenen Ländern per Live-Schalte zugeschalten. Am Wettkampftag der Juniorinnen bereitete diese Technik allerdings noch leichte Probleme, was laut DTB-Teamchefin Isabell Sawade auch die Leistungen der deutschen Gymnastinnen beeinträchtige. Beim Wettkampf der Seniorinnen lief die Technik ohne Probleme und Sawade zeigte sich zufrieden: „Die Russinnen sehen wir nur mit dem Fernglas, aber wir sind auf Augenhöhe mit den Finninnen, und die sind neben den ukrainischen Gymnastinnen unsere größte Konkurrenz beim Kampf um das Olympiaticket.“ Das Team um Daniella Kromm, Noemi Peschel, Nathalie Köhn, Viktoria Burjak, Alexandra Tikhonovich und Anni Qu belegt mit nur 1,2 Punkten Unterschied den 3. Platz hinter Finnland. Ihre Übung mit Reifen und Keulen lief nicht ganz rund. In ihrer Übung mit Bällen überzeugten die Mädels und ergatterten mehr Punkte als die Konkurrenz aus Finnland.

Bei Einzelstarterin Margarita Kolosov lief es rund. Mit 91,80 Punkten und vier nahezu fehlerfreien Übungen platzierte sich die 17-Jährige auf dem 3. Platz und konnte fünf russische Konkurrentinnen hinter sich lassen. Die beste Deutsche stellte ihr Können damit wieder unter Beweis.

Bei den Juniorinnen ging Darja Varfolomeev vom TSV Schmiden an den Start. Leider hatte die 14-Jährige keinen guten Tag und musste den 1. Platz an die Israelin Adar Friedmann abgeben.

Insgesamt war der Wettkampf ein voller Erfolg. Stützpunktleiterin Kathrin Igel resümiert: „Die Resonanz aus allen Ländern ist überwältigend und wir sind stolz und froh, den Wettkampf so ausgerichtet zu haben.“

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