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Gipfelstürmer im Ehrenamt

Heinz Roth ist seit sieben Jahren Ehrenvorsitzender des TSV Meßstetten (Turngau Zollern-Schalksburg). Bereits seit 1967 ist er dort ehrenamtlich engagiert und war selbst jahrelang sportlich aktiv. Vom STB erhielt er für seine Verdienste bereits mehrere Ehrennadeln in Gold, Silber und Bronze. Wir haben mit ihm über sein Engagement im Verein gesprochen.

Was ist dein Lieblingssport?

Meine Lieblingssportarten sind Turnen und Handball gleichermaßen. Ich habe beides aktiv betrieben – Handball bis zum 40. Lebensjahr und Turnen bis zum 30. Lebensjahr. Diejenigen, die geturnt haben, spielten damals auch Handball. Nun wandere ich viel, bestreite Gebirgstouren. Das ist mein Hobby. Ich bin viel in der Natur unterwegs. Passenderweise hatte ich in der Schule die besten Noten in Sport, Geschichte und Geografie.

Was gehört aktuell zu deinen Aufgaben in deinem Ehrenamt?

Beim TSV und im Turngau Zollern-Schalksburg organisiere ich Wanderungen für Senioren mit gemütlichem Beisammensein. In der Regel sind das für den Turngau zwei pro Jahr – eine im Frühjahr und eine im Herbst. Im Verein bin ich neben dem Ehrenvorsitz als „Wanderwart“ zuständig – also für einen Teil des Natursports, zu dem Radfahren, Wandern, alpiner Wintersport, aber auch Schneeschuhwanderungen zählen.

Wie kam es dazu, dass du ein Ehrenamt übernommen hast?

Das ist bei mir familienbedingt. Schon mein Vater war sehr engagiert und jahrzehntelang Funktionär. Da bin ich einfach reingewachsen und habe 1967 mein erstes Ehrenamt als Übungsleiter übernommen.

Von wem hast du am meisten gelernt für dein Ehrenamt?

Das waren vor allem mein Vater und Walter Frei, der sieben Jahre älter als ich war. Er war unter anderem Jugendwart im Turngau und aktiver Turner und Handballspieler, sowie Trainer Turnen im TSV Meßstetten.

Was war bisher der schönste Moment, den du in deinem Ehrenamt erleben durftest?

Herausragend war, als wir die Bundesligawettkämpfe der KTV Stuttgart in den 90er-Jahren in Meßstetten ausgerichtet haben. Da kamen bekannte Bundesligamannschaften nach Meßstetten, natürlich auch mit namhaften Turnern. Bei uns geturnt haben damals Valeri Belenki und Robert Mai, heute beide Trainer im Kunst-Turn-Forum Stuttgar. Außerdem war der sechsfache Olympiasieger von 1992 in Barcelona – Witali Scherbo – im Rahmen einer Werbetour 1996 bei uns zu Gast. Das war ein echter Höhepunkt, dass wir das organisieren durften!

Was ist deine Stärke/Schwäche im Ehrenamt?

Meine Schwäche ist sicherlich die Gutmütigkeit. Ich kann einfach schlecht Nein sagen. Meine Stärke ist, dass ich gut organisieren kann und neuen Ideen gegenüber aufgeschlossen bin.

Was motiviert dich für das Ehrenamt?

Turnen gefällt mir, Handball gefällt mir. Ich fühle mich einfach verpflichtet, hier etwas zu tun. Ich finde wichtig, dass die Jugend sich bewegt, dass der Verein weiterhin besteht und sich weiterentwickelt. Das ist ein großer Ansporn, mich zu engagieren.

Welchen Traum möchtest du dir noch erfüllen?

Meine Frau ist leider nicht mehr so mobil, ich dagegen bin körperlich noch in sehr guter Verfassung. Was mir noch immer vorschwebt, ist eine Alpenüberquerung von München nach Venedig. Es gibt einen alten Wanderweg, den ich gerne gehen würde. Da ist man vier bis sechs Wochen unterwegs.

Wer ist euer Held? Lasst es uns wissen unter redaktion@stb.de!

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