Foto: Melanie Schneider

"Euphorie ist nicht selbstverständlich"

Bereits mit jungen 16 Jahren hat Christina Krech ihre erste Aufgabe im Ehrenamt der SG Sonnenhof Großaspach (Turngau Rems-Murr) übernommen. Ihre absolute Lieblingssportart, das Gerätturnen, hat Sie auf die Reise geschickt. Die heute 39-jährige ist seither als Trainerin im Turnen, aber auch im Fitnessbereich tätig und ist zudem als Vorstandsvorsitzende ihres Vereins aktiv. Wie die Sportlehrerin es geschafft hat, ihr Hobby zum Beruf zu machen, hat sie uns unter anderem im Interview erzählt.

Was ist dein Lieblingssport?

Ich liebe das Gerätturnen schon seit ich fünf Jahre alt bin. Und bis heute bin ich davon nicht weggekommen.

Was gehört aktuell zu deinen Aufgaben in deinem Ehrenamt?

Ich bin Vorstandsvorsitzende und wie soll ich sagen, kümmere mich in dem Fall um fast alles. Zudem gebe ich Stunden im Aquafitness, Rehasport, Pilates sowie der Gymnastik und bin Trainerin bei unseren Leistungsturnerinnen.

Wie kam es dazu, dass du ein Ehrenamt übernommen hast?

Ich wollte meine Erfahrungen weitergeben. Die Gemeinschaft in einem Verein ist für mich sehr viel wert. Dazu kommt, dass ich vor 17 Jahren mit der Ausbildung zur Sportlehrerin mein Hobby zum Beruf gemacht habe. Das hilft mir sehr in meinem Ehrenamt als Vorsitzende.

Gibt es für dich ein Vorbild in Sachen Ehrenamt?

Ein Vorbild habe ich nicht. Von Beginn an wurde ich von vielen Menschen unterstützt und durfte von ihnen lernen. Auch wie ich mit Aufgaben umgehe, die ich nicht so gerne mag.

Was war bisher der schönste Moment, den du in deinem Ehrenamt erleben durftest?

Der schönste Moment war bei unserem 100-jährigen Jubiläum in diesem Jahr als ich diejenige würdigen durfte, die mit Herzblut und Engagement ihre Zeit für den Verein opfern. Dafür bin ich sehr dankbar!

Was ist deine Stärke/Schwäche im Ehrenamt?

Bei mir liegen Stärken und Schwächen sehr nahe beieinander. Ich kann nicht gut „nein“ sagen und versuche es immer allen recht zu machen. Ich muss leider auch immer alles fertig machen, da geht schon die ein oder andere Nachtschicht drauf. Das wirkt manchmal etwas übermotiviert, aber da kann ich einfach nicht anders. Dabei habe ich gelernt zu verstehen, dass Euphorie nicht selbstverständlich ist. Als Sportlehrerin bin ich zudem sehr nah an unseren Mitgliedern dran, die es zu schätzen wissen jederzeit eine Ansprechpartnerin zu haben, die weiterhelfen kann und das gibt mir so viel zurück.

Wie viel Zeit benötigst du ca. pro Woche, um dein Ehrenamt auszuüben?

Da habe ich schon lange aufgehört zu zählen.

Welche drei Charaktereigenschaften beschreiben dich am besten?

offen, lebensfroh und hilfsbereit

Wer ist euer Held? Schlagt ihn uns vor an redaktion@stb.de!

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