Foto: Lukas Stelter

Alle Zeichen in Richtung Parkour

Deutschland durch Parkour-Profi Andy Haug bei ersten offiziellen Weltmeisterschaften vertreten.

Parkour-Profi Andy Haug ist am Wochenende als einziger deutscher Athlet bei den ersten Parkour Weltmeisterschaften des Weltturnverbandes (FIG) in Tokio gestartet. Haug trat in der Speed Challenge an und belegte nach langer Wartezeit den 34. Platz. Die erste WM im Urban Sports Park in Ariake, unter anderem Veranstaltungsort der Olympischen Spiele 2020 in Tokio, war ein wichtiges Zeichen für den Parkour-Sport, der zunehmend an Beliebtheit gewinnt.
„Die Parkour WM war ein wichtiger Anlass und ein tolles Zeichen für den Parkour-Sport. Ich hoffe, dass die Weltmeisterschaften viele neue Fans und Interessierte gewinnen konnten und der Sport in Zukunft stärker professionalisiert wird“, erzählt der Athlet aus dem Schwarzwald, der viele Kosten für seinen Sport selbst übernehmen muss.
Nach mehrfacher coronabedingter Verschiebung konnte Andy Haug vergangene Woche endlich die lang ersehnte Reise nach Tokio und zu den ersten Parkour Weltmeisterschaften antreten. Haug nahm am Speed Run teil, der neben der Freestyle Challenge eine von zwei Disziplinen im Parkour darstellt. Innerhalb des starken internationalen Starterfelds erreichte der 32-Jährige mit 37,02 Sekunden den 34. Platz und konnte sich somit nicht für das Halbfinale der besten zwölf Starter qualifizieren. Den ersten Weltmeistertitel im Speed holte sich der Ukrainer Bohdan Kolmakov, der mit 25,25 Sekunden den Parkour als Schnellster überwunden hatte.

„Natürlich habe ich mir eine bessere Platzierung erhofft. Schlussendlich bin ich froh, dabei gewesen zu sein und die Möglichkeit erhalten zu haben, mich wieder mit anderen Parkour-Sportler:innen auszutauschen. Ich werde dranbleiben und hoffe, dass ich dennoch weitere deutsche Sportler:innen inspirieren konnte, an solchen Weltmeisterschaften teilzunehmen“, so der Parkour-Athlet, der im Vorfeld der WM mit verschiedenen Herausforderungen wie einer Corona-Infektion und mehreren Verletzungen zu kämpfen hatte. Auch die Wetterbedingungen in Tokio erschwerten die letzten Vorbereitungen für den Wettkampf. Anhaltender Regen zwang die Veranstalter, die geplanten Trainings mehrfach zu verschieben.

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