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Laura Jung verabschiedet sich

Laura Jung hat nach neun Jahren am Nationalmannschaftszentrum Rhythmische Sportgymnastik in Fellbach-Schmiden ihr Karriereende bekannt gegeben.

Laura Jung hat nach neun Jahren am Nationalmannschaftszentrum Rhythmische Sportgymnastik in Fellbach-Schmiden ihr Karriereende bekannt gegeben. Die 21-Jährige feierte erst im Mai 2016 mit dem Gewinn der deutschen Mehrkampfmeisterschaft ihren größten sportlichen Erfolg. Zum letzten Mal im Einsatz wird sie am kommenden Wochenende beim Berlin Masters (1. bis 3. Juli) sein.

 Mit einem Lachen im Gesicht und Tränen in den Augen beendete Laura Jung heute ihr letztes Training am Nationalmannschaftszentrum für Rhythmische Sportgymnastik in Fellbach-Schmiden. Nach neun Jahren am Bundesstützpunkt hat sie den Entschluss gefasst, aufzuhören. „Ich konnte mich nicht für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro qualifizieren, mein Rücken macht das Training nicht mehr mit - es ist Zeit für mich, einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen“, erzählte die frisch gebackene 21-Jährige im Kreise ihrer Trainerin, der Stützpunktleiterin, ihren Teamkolleginnen der deutschen Nationalmannschaft, Freunden und Bekannten. Alle waren gekommen, um mit ihr diesen besonderen Tag zu feiern.

Grund zum Feiern hatte die gebürtige Saarländerin auf alle Fälle: „Im September beginne ich eine Ausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau“, erklärte die fünfzehnfache Deutsche Meisterin. Stuttgart bleibt sie dabei treu: „Es ist meine Heimat geworden“, sagte sie. Zunächst steht aber ein Praktikum an: Natürlich im Nationalmannschaftszentrum in Fellbach-Schmiden. Außerdem will sie sich fit halten. „Ganz ohne Sport geht es nicht und ich will ja auch weiterhin gut in Form bleiben“, sagte Laura Jung und fügte hinzu, dass der Sommerurlaub ebenfalls schon gebucht sei.

Mittel- und langfristig kann sie sich auch ein Engagement in der RSG vorstellen: „Die Rhythmische Sportgymnastik, das ist mir in den letzten Jahren so richtig bewusst geworden, ist meine Leidenschaft und wird immer einen Platz in meinem Leben haben. Wenn ich Angebote bekomme, möchte ich weiterhin Show-Auftritte machen und vielleicht sogar irgendwann einmal als Trainerin arbeiten.“

Wer Laura Jung nochmal in gewohnter Eleganz auf der Wettkampffläche sehen möchte, kann das am kommenden Wochenende bei den Berlin Masters in der Bundeshauptstadt vom 1. bis 3. Juli. Und die Wettkämpfe sind genau das, was die Athletin am meisten vermissen wird: „Dieses Gefühl auf der Fläche zu stehen, wenn die Musik angeht, das ist einfach unbeschreiblich.“

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