Elisabeth Seitz holt Silber im Team

STB-Turnerin Elisabeth Seitz holt mit ihren Teamkolleginnen Sophie Scheder und Leah Grießer Silber bei den Europaspielen Silber. Mit 110,397 Punkten mussten sie sich nur Russland geschlagen geben.

STB-Turnerin Elisabeth Seitz holt mit ihren Teamkolleginnen Sophie Scheder und Leah Grießer Silber bei den Europaspielen Silber. Mit 110,397 Punkten mussten sie sich nur Russland geschlagen geben. Zudem gab es für den DTB durch Scheder und STB-Turner Fabian Hambüchen sieben Finalplätze.

Bereits am Sonntag hatte das Trio mit Sophie Scheder (TuS Chemnitz-Altendorf), Elisabeth Seitz (MTV Stuttgart) und Leah Grießer (TG Karlsruhe-Neureut) mit guten Leistungen überzeugt und Rang zwei eingenommen. Am Montag mussten die beiden Letzteren zwar Absteiger am Schwebebalken verzeichnen, trotzdem reichte das Endresultat für Silber. Auf dem Weg dorthin hatten sich die Deutschen auch nicht davon beeindrucken lassen, dass zahlreiche Fans auf der Tribüne die gleichzeitig turnenden Männer aus Aserbaidschan lautstark anfeuerten und dafür sorgten, dass die Frauen am Boden ihre Musik kaum hörten.

Zwei tolle Tage erwischte die 18-jährige Scheder, die sich sowohl für das Mehrkampffinale als auch die Entscheidungen an Barren und Schwebebalken qualifzierte. "Ich habe noch nie so einen guten Wettkampf geturnt", sagte die WM-Teilnehmerin. Und Koch fand das Abschneiden ihrer Riege einfach nur "gigantisch". Dennoch musste wegen Scheder das Feiern noch mal verschoben werden. "Aber genießen geht jetzt schon", sagte Grießer grinsend.

Bei den Männern lief es am zweiten Tag viel besser als beim Auftakt, als sowohl Sebastian Krimmer (MTV Stuttgart) als auch Andreas Toba (TK Hannover) Stürze hatten hinnehmen müssen, und sie konnten sich beim Sieg der Russen (178,963) vom achten auf den fünften Rang (172,756) verbessern. Zudem sicherte sich Fabian Hambüchen nach dem Finalticket an Boden und den Ringen auch noch einen Platz in den Entscheidungen im Mehrkampf und am Reck.

"Ich habe heute keine Kritik in der Hosentasche", erklärte denn auch Cheftrainer Andreas Hirsch. Seine Männer hatten am Abend zuvor beim Kartenspiel mit den Kollegen aus anderen Turndisziplinen Spaß gehabt, aber auch miteinander darüber gesprochen, dass man sich noch einmal zusammenreißen müsse. "Fabian hat uns mit seiner Erfahrung dabei viel geholfen", sagte Krimmer.

Die Gerätturner setzen ihre Wettkämpfe mit den Mehrkampffinals am Donnerstag fort. Einen Tag zuvor, am Mittwoch, steigen die anderen Turndisziplinen in ihre Wettkämpfe ein.

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