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FIG erkennt den „Bretschneider“ an

Das Technische Komitee des Welturnverbandes FIG hat drei Turnelemente im Männerturnen nach DTB-Athleten benannt. Einer davon ist der "Bretschneider". Diesen hat Andreas Bretschneider beim EnBW DTB-Pokal 2014 in Stuttgart gezeigt.

Das Technische Komitee des Welturnverbandes FIG hat drei Turnelemente im Männerturnen nach DTB-Athleten benannt und dies in seinem Newsletter bestätigt. Andreas Bretschneider, Waldemar Eichorn und Lukas Dauser haben im vergangenen Jahr an Reck, Pauschenpferd und Barren neue Turn-Elemente kreiert und bei internationalen Wettkämpfen erfolgreich präsentiert. Nun tragen diese Elemente den Namen des jeweiligen Athleten.


Bei dem „Bretschneider“-Element handelt es sich um Flugteil am Reck, welches der Chemnitzer Andreas Bretschneider bereits beim Teamwettbewerb des EnBW DTB-Pokals am 28. November in Stuttgart turnte. Das Element, ein Kovacs-Salto mit zwei Langsachsendrehungen, wurde mit der Wertigkeit „H“ eingestuft und ist damit das zurzeit schwierigste Element im Männerturnen.
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Der „Eichorn“ ist eine Spindel mit 360 Grad-Drehbewegung während der sogenannten „Thomas-Flanken“ im Seitstütz und findet am Pauschenpferd statt. Der Turner aus Saarbrücker zeigte das Element, das mit der Wertigkeit „E“ eingestuft wurde, erstmals im Rahmen des FIG World Challenge Cups in Osijek (CRO) im April 2014.


Als „Dauser“ wird ab sofort am Barren eine Riesenfelge mit ¾ Drehung über einen Holm und anschließendem sogenannten „Healy“ bezeichnet. Der Weltturnverband stufte die Kreation des Münchners als „D“-Element ein. Der 21-Jährige präsentierte den „Dauser“ beim World Challenge Cup im portugiesischen Anadia im Mai 2014.


„Nach dem die Frauen mit Pauline Schäfer und dem Schäfer-Salto im vergangenen Jahr vorgelegt haben, haben nun die Männer diese schöne Auszeichnung für die Entwicklung des deutschen Männerturnens erhalten“, freute sich DTB-Sportdirektor Wolfgang Willam.


Mehr Infos: Februar-Newsletter der FIG [pdf]

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