Susanne Brand, Projektleiterin aktiF

„Aus einem anderen Blickwinkel“

Wir haben bei Susanne Brand, Projektleiterin von „aktiF“ nachgefragt, wie Vereine mit kultureller Vielfalt umgehen können und welche Hilfestellungen ihnen geboten werden.

Susanne, du bist Projektleiterin von „aktiF“. Was macht „aktiF“?
„aktiF“ ist ein Projekt des Internationalen Bunds und Schwäbischen Turnerbunds. Wir wollen Frauen, besonders aus arabischen Ländern für die Angebote der Vereine begeistern. Gleichzeitig unterstützen wir Vereine mit Workshops über Interkulturalität.

Ein solcher Workshops findet am 26. April in Ulm statt. Um was geht es dabei?
Der Workshop nennt sich „Kulturelle Vielfalt im Verein fördern und leben“. Unsere Gesellschaft wird kulturell immer vielfältiger. Das betrifft auch die Sportvereine. Deshalb soll in dem Workshop das eigene Kulturverständnis interaktiv betrachtet und kulturelle Vielfalt aus einem anderen Blickwinkel beleuchtet werden. Gleichzeitig schauen wir, welche Veränderungen im Verein konkret stattfinden können.

Und warum sollten sich die Vereine mit kultureller Vielfalt beschäftigen?
Geflüchtete und Migranten sind meist informell organisiert. Der Verein hat hier die Chance sie durch eine gute Willkommenskultur als Mitglieder zu gewinnen. Manche Vereine haben dieses Potenzial bereits erkannt und schufen beispielsweise Sportangebote für geflüchtete Frauen. Einige haben jedoch die Erfahrung gemacht, dass die Angebote nur unregelmäßig angenommen wurden. Das ist frustrierend. Genau dort möchten wir mit dem Workshop ansetzen, dass solche Erfahrungen sich nicht wiederholen.

Ihr möchtet an diesem Workshop teilnehmen? Dann meldet euch direkt im GymNet an.

Termin: 26. April 2018              
Ort: Regiozentrum Ulm      
Zeit: 17.30 bis 20.30 Uhr
Referentin: Susanne Brand     
GymNet-Nummer: PS-10-6000-0-0676/18

Ihr möchtet mehr über das Projekt aktiF erfahren? Dann gehts hier zur Website! Übrigens, wir suchen weiterhin Pilotvereine!

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