Lea Tkaltschewitsch Deutsche Meisterin

Lea Tkaltschewitsch, die Gymnastin der TSG Neu-Isenburg, gewann die Deutsche Meisterschaft im Mehrkampf der Rhythmischen Sportgymnastik in der Meisterklasse. Sie trat damit in die Fußstapfen von Jana Berezko-Marggrander und Laura Jung, die beide nach den Olympischen Spielen ihre aktive Leistungssportkarriere beendet hatten. Mit 61,485 Punkten gewann Tkaltschewitsch, die am Nationalmannschaftszentrum in Fellbach-Schmiden trainiert, deutlich vor Alina Diakov (TSV Bayer Leverkusen / 56,251 Punkte) und Julia Stavickaja (Bremen 1860 / 55,918 Punkte).

Tkaltschewitsch, die nicht zuletzt auch wegen der Wettkampfabsage von Noemi Peschel als große Favoritin ins Rennen um den Meistertitel gegangen war, turnte mit ihren Übungen mit Reifen, Ball und Band jeweils die Tageshöchstnote. Mit den Keulen zeigte sie dagegen leichte Unsicherheiten. In der Gesamtwertung reichte es trotzdem zu einem komfortablen Vorsprung. Alina Diakov, die Dritte des Vorjahres, setze in Berlin ihre Erfolgsserie fort. Zuvor hatte sie bereits in den Juniorenklassen über viele Jahre hinweg jeweils die Meisterschaften ihrer Altersklasse gewonnen. Die Bronzemedaille nahm Julia Stavickaja entgegen, die eindrucksvoll ihre Rückkehr in den Einzel-Wettkampf feiern konnte. In 2016 war sie noch Mitglied der Nationalgruppe in Rio, beendete aber nach den Olympischen Spielen ihr Engagement in der Gruppe um in ihrer Heimat Bremen ein Jura-Studium zu beginnen. Dort widmet sie sich wieder in ihrem Verein Bremen 1860 dem Einzel-Training.

Unterstützt wurden die Gymnastinnen im sehr gut besuchten Sportforum Hohenschönhausen heute auch von der deutschen Nationalgruppe, die sich zweimal den RSG-Fans mit ihren Übungen präsentierte.

Die vollständigen Ergebnisse gibt es hier.

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