RSG: Gelungener Auftritt beim Weltcup in Sofia

Das deutsche Team der Rhythmischen Sportgymnastik, das im Bundesstützpunkt in Fellbach-Schmiden trainiert, hat am vergangenen Wochenende beim Weltcup in Sofia (Bulgarien) eine solide Leistung geziegt.

In der Qualifikation belegte das Team im hochkarätig besetzen Weltcup mit der Seil-, Reifen- und Ballübung jeweils Platz sechs. So durfte das Team auch in den Finaldurchgängen auftreten. Hier lief es allerdings nicht ganz wie erwartet. Mit den Reifen belegte das Team Platz sieben, mit Bällen und Seilen landete es zu neu ausgewählter Musik auf Rang acht.

Im Mehrkampf der Einzelgymnastik starteten Lea Tkaltschewitsch und Noemi Peschel und erreichten Platz 29 und 36, wobei beide Gymnastinnen vorerst Erfahrungen in einem starken Feld sammeln sollten. Kathrin Igel, die Stützpunktleiterin, ist zufrieden mit den Leistungen des Teams: „Es hat viel geklappt, viel mehr als in den vorherigen Wettkämpfen. Es ist eine Steigerung zu sehen und der Höhepunkt kommt hoffentlich im September bei den Weltmeisterschaften in Pesaro.“

Vor den Weltmeisterschaften (29. August bis 3. September) in Pesaro (Italien) findet die Europameisterschaft (19. bis 21. Mai) in Budapest (Ungarn) statt. Hier starten Tkaltschewitsch und Peschel das erste Mal im Einzel in der Meisterklasse. „Jetzt bin ich die Jüngste bei den Ältesten, der Schwierigkeitsgrad hat sich gesteigert“, sagt Peschel. In den nächsten Wochen und Monaten heißt es also für das Nationalteam das Pensum steigern und die Programme zu stabilisieren und intensivieren.

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