Corona-Fall im Verein – was tun?

In den kommenden Wochen und Monaten werdet ihr sicher immer mal wieder mit der Frage konfrontiert, wie ihr in eurem Verein bei einem Corona-Fall reagieren solltet. Wir möchten mit unseren nachfolgenden Empfehlungen dazu beitragen, dass ihr in solchen Fällen routinierter und sicherer werdet. Ihr könnt zwar nicht verhindern, dass sich jemand ansteckt, aber ihr könnt mit zügigem Handeln dazu beitragen, dass ggf. die Infektionskette unterbrochen wird. Rechtlich habt ihr keinen Anspruch darauf, dass euch betroffene Menschen Informationen zu ihrer Erkrankung mitteilen. Ihr könnt nur an die gemeinsame Verantwortung von Vereinsverantwortlichen, Trainer*innen und Teilnehmer*innen appellieren und die Teilnehmer*innen um Mithilfe bitten. Folgende Vorgehensweise, die sich an den behördlichen Vorgaben orientiert und um deren Einhaltung ihr eure Teilnehmer*innen bitten könnt, wäre denkbar: 

Grundsätzlich gilt: 

Wenn ihr euch nicht sicher seid bzw. der Fall nicht so ganz eindeutig ist wie im Kasten beschrieben, ist es am besten, Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt aufzunehmen. Dort erhaltet ihr Information über ein weiteres Vorgehen bezüglich der Kontaktnachverfolgung im Verein und der Planung notwendiger Maßnahmen im Trainings- und Kursbetrieb. 

Grundsätzlich ist es in den nächsten Monaten wichtig, dass ihr… 

  • ein angepasstes Hygienekonzept habt, 
  • die vom Land herausgebrachten Landes- und Sportverordnung beachtet und 
  • euch flexibel auf die aktuelle Lage anpasst. 

Dazu ist es hilfreich, wenn ihr im Verein eine Corona-Arbeitsgruppe habt, in der ihr kurzfristig auf neue Situationen reagieren und euch zeitnah abstimmen könnt. Bei Fragen stehen wir unter der Hotline 0711/28077-200 telefonisch zur Verfügung. Ebenfalls bieten wir regelmäßige Treffpunkte und Austauschmöglichkeiten zu Verordnungen in unseren Corona Treffpunkten an. 

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