WM-Generalprobe verläuft nicht optimal

Für die deutschen Gymnastinnen ist die Generalprobe für die Heim-Weltmeisterschaften nicht optimal verlaufen. So zeigte die DTB-Gruppe beim Weltcup in Kasan gute Vorträge, hatte aber jeweils Probleme bei den Risikoelementen.

Für die deutschen Gymnastinnen ist die Generalprobe für die Heim-Weltmeisterschaften in Stuttgart (7. bis 13. September) nicht optimal verlaufen. So zeigte die DTB-Gruppe beim Weltcup der Rhythmischen Sportgymnastik im russischen Kasan sowohl mit fünf Bändern (16,15 Punkte) als auch mit sechs Keulen und zwei Reifen (16,70) gute Vorträge, hatte aber jeweils Probleme bei den Risikoelementen. Entsprechend reichten die Ergebnisse erneut nur zu neunten Plätzen sowohl in den Einzeldisziplinen als auch mit 32,85 Punkten im Mehrkampf. Letzteren gewann die Formation aus Russland mit 35,95 Punkten vor Weißrussland (35,35) und den gemeinsamen Dritten Bulgarien und Israel (jeweils 35.00).Bei den Einzelgymnastinnen gelang Jana Berezko-Marggrander laut der deutschen Kampfrichterin Birgit Guhr am ersten Tag der Wettkämpfe an der Wolga ein "solider" Auftritt, bei dem sie im Vergleich zum Weltcup vor zwei Wochen in Budapest Verbesserungen in der Gestaltung und der Stabilität zeigte. Sowohl mit dem Reifen als auch mit dem Ball erreichte die Deutsche Meisterin vom TSV Schmiden jeweils 16,90 Punkte und lag damit zwischenzeitlich auf Rang 18. Am Samstag allerdings unterlief der 19-Jährigen am Ende ihrer Banddarbietung ein Missgeschick und sie fiel mit insgesamt 66,75 Punkten auf Rang 22 zurück.Ihre deutsche Trainingskollegin im Nationalmannschaftszentrum Fellbach-Schmiden, Laura Jung (TV St. Wendel), kam derweil nach längerer Verletzungspause nicht ohne Fehler durch ihre Programme. Zudem musste sie bei ihrer Keulenkür einen Abzug von sechs Zehnteln hinnehmen, da eines der Handgeräte außerhalb der Fläche war. 61,90 Punkte bedeuteten am Ende Rang 36. Es siegte die Russin Margarita Mamun (75,55 Punkte) vor ihrer Landsfrau Yana Kudryavtseva (75,25) und der Weißrussin Melitina Staniouta (73,10).Das gesamte RSG-Team Deutschland reist nun ins Trainingslager nach Kienbaum, von wo aus es dann direkt zur Heim-WM nach Stuttgart geht. "Ab sofort haben wir nur noch eins vor Augen: die WM in Stuttgart", sagte Rana Tokmak, Kapitänin der RSG Gruppe Deutschland.Alle Infos zur Gymnastik-WM in Stuttgart unter www.gymnastik-wm.de.   

 

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