„In diesem Jahr war schon vor dem ersten Wettkampftag klar, dass das der herausforderndste Wintervierkampf aller Zeiten werden wird“, sagt Ludwig Gregori. Und wenn Ludwig Gregori solche Aussagen trifft, hat das Gewicht. Schließlich ist der inzwischen 87-Jährige nicht nur Miterfinder des Wintervierkampfs, sondern auch bis heute agiler Chef-Organisator des Wettkampfs.
Aber der Reihe nach. Los ging das Ganze bereits im Sommer 2025. Da gab es Gespräche mit der Stadt Dornbirn, ob und wie die Halle, in der Volleyball gespielt wird, weiter durch den Tross des Wintervierkampfs benutzt werden darf. Ludwig Gregori trat kurzerhand die Reise nach Österreich an und klärte zur Freude aller Wintervierkampf-Fans die offenen Fragen.
Das zweite Thema ist aufgrund der Klimaerwärmung leider kein unbekanntes: Auch in diesem Jahr ließ der erwünschte Schnee lange auf sich warten. Pünktlich vor dem Wintervierkampf hatte Frau Holle aber Erbarmen und brachte 30 Zentimeter Schnee auf den Skihang am Bödele. Gerade genug, um einen etwas verkürzten Riesenslalom und die Langlaufstaffel zu absolvieren.
Bliebe noch das Matratzenlager: Wenige Tage vor dem Wettkampfwochenende erreichte Ludwig Gregori eine echte Hiobsbotschaft. „In der Turnhalle, in der in diesem Jahr 30 der 75 teilnehmenden übernachten wollten, gab es Probleme mit der Decke und die Halle wurde geschlossen.“ Nun galt es, binnen weniger Stunden eine Alternative zu finden, die sich in der gleichen Preiskategorie befindet. Ludwig Gregori setzte alle Hebel in Bewegung und zauberte nach etlichen Telefonaten das Sportheim Ebnit aus dem Hut.
Der Organisations-Einsatz hatte sich einmal mehr gelohnt: Die 75 Teilnehmenden verbrachten daraufhin die zwei Wettkampftage gemeinsam voller Spaß. Am erfolgreichsten waren einmal mehr die Bodensee Turtles. Ihnen gelang die Maximalausbeute von 56 Punkten. Bei der 42. Auflage im Jahr 2027 stellt sich also erneut die Frage: Wer kann den Sportlern vom Bodensee das Wasser reichen?
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