Birgit Foschiani, Übungsleiterin beim TSV Haubersbronn.

Unsere Helden

Birgit Foschiani ist seit 2013 Übungsleiterin im Kinderturnen beim TSV Haubersbronn. Angefangen hat alles 2000 mit der Betreuung des Jugendzeltlager Salbengehren am Ebnisee. Seitdem ist die 58-jährige ehrenamtlich engagiert. Wir haben Birgit Foschiani ein bisschen zu ihrem Ehrenamt und über sich selbst befragt.

Was gehört aktuell zu deinen Aufgaben in deinem Ehrenamt?

Ich koordiniere und leite federführend das Kinderturnen „Kids in Bewegung“. Jeden Freitag heißen wir alle Kinder ab der ersten Klasse willkommen. Außerdem organisiere ich die Weihnachtsfeier und den Kinderfasching.

Wie kam es dazu, dass du ein Ehrenamt übernommen hast?

Ich bin durch meinen Mann und meine drei Kinder zum Ehrenamt gekommen. Mein Mann war Jugendleiter im Fußball und da habe ich früh begonnen ehrenamtlich im Verein zu helfen.

Von wem hast du am meisten gelernt für dein Ehrenamt?

Da muss man etwas differenzieren. In Bezug auf die Organisation von Festen und die Bewirtung habe ich am meisten von dem ehemaligen Abteilungsleiter Fußball gelernt. In Bezug auf das Turnen ist es ein Zusammenspiel unter Kollegen. Wir unterstützen und wo wir können und haben die Abteilung neu strukturiert.

Was war bisher der schönste Moment, den du in deinem Ehrenamt erleben durftest?

Da gibt es viele. Das schönste ist aber immer wieder die Bestätigung der Kinder. Wenn sie Spaß haben und glücklich sind, bin ich es auch. Ein gelungener Kinderfasching oder eine gelungene Weihnachtsfeier
ist immer wieder ein schöner Moment.

Was sind deine Stärken und Schwächen im Ehrenamt?

Eine Stärke ist definitiv mein Organisationstalent. Aber auch, dass ich gut mit Kindern umgehen kann und andere Menschen mit meiner Begeisterung anstecken kann. Eine Schwäche von mir ist mein impulsives Wesen. Ab und zu neige ich auch zur Überorganisation. Ich will stets alles perfekt und bis ins kleinste Detail organisieren.

Was motiviert dich für das Ehrenamt?

Für mich nimmt das Ehrenamt eine Vorbildfunktion ein. Ich finde es toll, die Kinder für etwas zu begeistern. Wenn sie gerne zur Turn-Stunde kommen, freut uns das. Das Ehrenamt bietet allen Kindern die Möglichkeit Sport zu machen. Es ist egal, wo sie herkommen oder ob sie begabt sind, bei uns ist jeder willkommen.

Was war bisher die größte Herausforderung in deinem Ehrenamt?

Als ich Übungsleiterschein machte, habe ich und meine Kollegin festgestellt, dass wir eine andere Art von Turnen anbieten. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass wir unseren eigenen Weg finden müssen,
um die Kinder zu beglücken. Wir müssen authentisch bleiben und uns frei von dem Zwang machen, den Kinder Purzelbaum, Handstand, Rad o.ä. beizubringen. Unser Schwerpunkt liegt ganz klar bei dem Spaß an der Bewegung. Die Herausforderung lag darin, zu akzeptieren, dass wir unser eigenes Ding machen.

Was ist dein Lieblingssport?

Ich mag total gerne Ballspiele, wie zum Beispiel Völkerball. Ich finde für Völkerball ist man nie zu alt und es macht unheimlich viel Spaß.

Welche Überschrift würdest du deinem Leben geben?

Bewegt und glücklich durchs Leben.

Welche drei Charaktereigenschaften beschreiben dich am besten?

Ich bin teamfähig, humorvoll und leicht zu begeistern.

Wer ist euer Held? Schlagt ihn uns vor an redaktion@stb.de!

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