Turnerbünde unterstützen Menzer-Haasis

Die Findungskommission des Landessportverbands Baden-Württemberg hat kürzlich getagt und in Elvira Menzer-Haasis die Kandidatin der baden-württembergischen Turnerbünde als Bewerberin für das Amt der Präsidentin vorgeschlagen. Elvira Menzer-Haasis ist eine profunde Kennerin des Sports und Netzwerkerin in die Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Am 23. Juli 2016 wird sie sich der Mitgliederversammlung vorstellen und für das Amt bewerben. Bei dieser Wahl tritt sie gegen Thomas Halder an. Die Bewerbung des 62-jährigen Juristen wird vom Württembergischen Fußballverband unterstützt.


Elvira Menzer-Haasis, deren berufliche Laufbahn sie vom Gymnasium über das Staatliche Schulamt in Balingen in Kultus- und Sozialministerium führte, ist seit langem tief im Sport verankert. Sie spielte selbst aktiv Volleyball und war später als Nachwuchstrainerin aktiv in das Sportgeschehen eingebunden. Sowohl im Beruf als auch in ihrem umfassenden Engagement im Ehrenamt war und ist Menzer-Haasis stets nah am Menschen, so als Gründungsmitglied und 2. Vorsitzendes des Fördervereins Städtepartnerschaft Burladingen und dem französischen Le Plessies-Trevise. Schon früh wurde diese Partnerschaft auch für den sportlichen Austausch entdeckt, eine Chance, Jugendliche aus beiden Länder einander näher zu bringen.


Als Präsidentin des Turngaus Zollern-Schalksburg hatte Elvira Menzer-Haasis ebenfalls direkten Kontakt zu den sporttreibenden Vereinen und ihren Sorgen. Diese intensive Form der direkten Kommunikation setzte sich dann auch in den Ämtern beim Schwäbischen Turnerbund und beim Württembergischen Landessportbund fort. „Ich muss nah am Menschen, nah an den Vereinen und meinen Gesprächspartnern sein, nur so kann ich frühzeitig auf Entwicklungen reagieren und gegensteuern.“ Dass sie nicht nur auf positive Entwicklungen reagieren, sondern auch Konfliktsituationen entschärfen und Kompromissformeln entwickeln kann, zeigte Menzer-Haasis in ihrem Einsatz als Referentin im Referat 62 des Kultusministeriums. Hier waren Konfliktsituationen im Bereich des Sports und des Naturschutzes, zum Beispiel beim Klettern und Boot fahren an der Oberen Donau zu lösen, die sowohl eine Moderation als auch einen Ausgleich für beide Parteien erforderten.


Auch in der Entwicklung des Sports im Land hat Elvira Menzer-Haasis Wegmarken gesetzt. So als Vizepräsidentin Bildung und Kultur bei der Entwicklung der Regiozentren des Schwäbischen Turnerbunds (STB) für Bildung und Sport. Als Vorsitzende des Bildungswerkes des STB hat sie ebenfalls maßgeblich Entwicklungen auf den Weg gebracht. Das Kooperation und Arbeiten im Team für sie selbstverständlich ist, zeigte sie im erfolgreichen Kooperationsprojekt des Schwäbischen und Badischen Turnerbunds „Turnen in der Schule“.


„Die Sicherung der Zukunft der Sportvereine ist eine wichtige gesellschaftliche Herausforderung für uns“, so die Vizepräsidentin für Sportentwicklung im Württembergischen Landessportbund, wo sie die Leitung bei der Entwicklung der Vereinsstudie „Sportvereine – Auslaufmodell oder Hoffnungsträger?“ innehatte, die in Kooperation mit der Universität Tübingen umgesetzt wurde. Auch bei den Regionalforen zur Entwicklung der Vereine und Verbände im Württembergischen Landesportbund (WLSB) hatte Elvira Menzer-Haasis Wort Gewicht, ebenso in ihrer Eigenschaft als Beiratsvorsitzende der Landessportschule Albstadt und als Mitglied im Wissenschaftsforum des WLSB. Seit 2015 übt sie ein weiteres wichtiges Amt als Mitglied der LSV-Ad-hoc Kommissionen Inklusion und Flüchtlingen aus. „Ich bin tief verankert in den Fragen des Leistungssports und seiner sportpolitischen Grundsätze. Ebenso habe ich in meiner beruflichen Laufbahn und im engagierten Ehrenamt vielfach erfolgreich bewiesen, dass ich zur Gremienarbeit in der Lage bin, aber auch Menschen in Sach- und Fachfragen führen kann“, zeigt sich die Bewerberin um das Präsidentenamt und somit erste Repräsentantin des Landessportverbandes für den 23. Juli gerüstet.

►Lebenslauf Elvira Menzer-Haasis

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