Schon zum Auftakt mit dem Reifen ging es zwischen den beiden sehr spannend zu, und Stavickaja (Bremen 1860) kam mit 14,80 Punkten bis auf ein Zehntel an die Hessin (14,90) heran. Dritte wurde hier Viktoria Burjak vom TSV Schmiden mit 14,15 Punkten.
Besser lief es für Tkaltschewitsch danach mit dem Ball, ihrem Lieblingsgerät, mit dem die dreimalige JEM-Teilnehmerin die Konkurrenz mit 16,80 Punkten deutlich auf Distanz hielt. Hier belegte Alina Diakov vom TSV Bayer 04 Leverkusen mit 15,20 Punkten den zweiten Platz und verwies damit Stavickaja (15,10) ganz knapp auf Rang drei.
Nun war die Favoritin richtig im Wettkampf drin, wirbelte mit den Keulen gekonnt über die Fläche und verdiente sich damit neben dem vierten Titel 16,25 Punkte. Die übrigen beiden Podestplätze holten sich Diakov (14,70) und Burjak (14,10). Am Ende, bei ihrer Übung mit dem Band, konnte Tkaltschewitsch (13,50) nach schönem Auftakt dann aber einen Wurf nicht fangen. Und wurde mit Silber „bestraft“. Denn Stavickaja war es diesmal, die mit 13,60 Punkten ein Zehntel besser war. Dritte wurde einmal mehr Burjak mit 13,35.
Die Titelkämpfe in der Meisterklasse wurden gemeinsam mit denen der Jugend und der Entscheidung im Deutschland-Cup im DTB-Dance ausgetragen. Zudem zeigte die deutsche Nationalgruppe ihr Können im Showteil. Das sorgte für viel Abwechslung und noch mehr schöne Präsentationen in dem dreieinhalbstündigen Programm (Quelle: deutsches.turnfest.de)
