Rudolf Spieth Namensgeber für Medaille

Große Ehre für den Esslinger Turn-Pionier Rudolf Spieth. Der ehemalige Präsident des Schwäbischen Turnerbunds (STB) wird posthum zum Namensgeber einer Ehrungsmedaille.

Große Ehre für den Esslinger Turn-Pionier Rudolf Spieth (1909 – 1993). Der Impulsgeber für das deutsche und internationale Gerätturnen sowie ehemalige Präsident des Schwäbischen Turnerbunds (1970 bis 19 78) wird posthum zum  Namensgeber einer Ehrungsmedaille. Der Schwäbische  Turnerbund vergibt die Rudolf-Spieth-Medaille ab sofort an Athleten, die sich aufgrund ihrer Persönlichkeit besondere Verdienste erworben haben. „Gewürdigt werden die Gesamtverdienste  und die Gesamtpersönlichkeit des Athleten“, erklärt Wolfgang Drexler, Präsident des Schwäbischen Turnerbunds. Die neue Ehrung ersetzt die bisherige STB-Leistungsnadel in Bronze, Silber und Gold und kann einmal pro Jahr an jeweils einen Athleten pro STB-Sportart vergeben werden.


Die erstmalige Verleihung findet bei der  STB-Meisterehrung am 15. Januar 2016 statt, natürlich unter der Anwesenheit eines Mitglieds der Familie Spieth. „Wir freuen uns sehr  darüber, dass der Name Rudolf Spieth damit noch lange in der Turnfamilie präsent sein wird und bedanken uns beim  Schwäbischen Turnerbund“, sagt Ulrich Spieth, einer der Söhne des ehemaligen Turnerbunds-Präsidenten, bei der erstmaligen Präsentation der Medaille vor dem Theodor-Georgii-Denkmal in Esslingen. Die beiden Söhne des ehemaligen Turnerbunds-Präsidenten, Ulrich Spieth und Rudolf Spieth jr., sind zugleich die Stifter der neuen Ehrungsmedaille des Schwäbischen Turnerbunds.

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