Gewinner Arthur Dalaloyan macht ein Selfie mit den Weltcup Startern

Nguyen mit starkem Weltcup-Auftakt

Beim 36. EnBW DTB Pokal erturnte Marcel Nguyen in einem starken Teilnehmerfeld den vierten Platz (82.864 Punkte).

Artur Dalaloyan aus Russland gewinnt am Samstag (16.3.2019) trotz zwei Stürzen am Reck mit 84,497 Punkten den Mehrkampf der Männer, gefolgt von Sun Wei (CHN, 83.465 Punkte) und Petro Pakhniuk (UKR, 83.331 Punkte).

Der Wettkampf begann in olympischer Reihenfolge am Boden: Nachdem der US-Amerikaner Akash Modi wie schon im vergangenen Jahr mit großer Dynamik und starken Beats ordentlich eingeheizt hatte, zeigte Marcel Nguyen seine bekannte Bodenstärke. Abgesehen von zwei kleinen Standfehlern erlaubte sich der Stuttgarter keine Schwäche. Mit 13,433 Zählern erzielte er die die gleiche Wertung wie Akash Modi und lag nach dem Auftakt auf Rang fünf.

Das Pauschenpferd bezwungen
Am Pauschpferd zeigte der 31-Jährige dann eine bärenstarke Übung und kam auf 13,066 Punkte. Dann kamen die Ringe, eines der Spezialgeräte von Nguyen. Auch diesmal turnte er sich sauber und sicher - 14,400 Punkte waren der verdiente Lohn. Zur Halbzeit des Wettkampfes lag der deutsche Starter auf Rang drei. Der russische Weltmeister Artur Dalaloyan hatte sich zu diesem Zeitpunkt mit etwas mehr als einem Punkt Abstand bereits leicht abgesetzt.

"Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung im Wettkampf, besonders am Pauschenpferd lief es heute richtig gut. Jetzt kann die Saison                 beginnen", sagt Marcel Nguyen nach seinem Wettkampf.

Am Sprungtisch hatte Marcel Nguyen beim Roche etwas Probleme mit dem Stand, verlor aber nicht wirklich entscheidend an Boden gegenüber seinen Konkurrenten. Es glänzte erneut der Weltmeister mit einem tollen Dragulescu-Sprung. Der Barren ist traditionell das Lieblingsgerät des Deutschen Mehrkampfmeisters. Mit einer starken Darbietung samt Tsukahara-Abgang erkämpfte er 14,666 Zähler, was zugleich den Anschluss an die Spitzengruppe bedeutete. Erneut war Delaloyan das Maß der Dinge – 15,066 Punkte für ihn.

Russlands Star stürzte und sorgt für Spannnung bis zur letzten Sekunde
Das Schlussgerät Reck hatte es mal wieder in sich: Während der Niederländer Bart Deurloo im Stil seines Landsmannes Epke Zonderland eine Flugkombination aus Korvacs-Kolman zeigte, sorgte der Ukrainer Petro Pakhnuk mit seinen Steinemann Riesen für Staunen. Auch Marcel Nguyen glänzte mit starken Flugteilen und kam auf 13,366 Punkten. Der Sieg war dem Russen Delaloyan aber trotz zweier Stürze nicht mehr zu nehmen.

 

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