Bild: Qingwei Chen

MTV Stuttgart erneut deutscher Meister

Zum zehnten mal in Folge krönte sich der MTV Stuttgart zum Deutschen Meister. Auf Platz zwei landete bei seinem «Heimspiel» der SSV Ulm und erzielte damit sein bestes Ergebnis in der Bundesliga. Rang drei ging an die TG Karlsruhe-Söllingen. Bei den Männern hat sich der TuS Vinnhorst erstmals in der Vereinsgeschichte zum Deutschen Mannschafts-Meister gekrönt. Im Finale am Samstagnachmittag in Neu-Ulm setzten sich die Niedersachsen mit 29:24 gegen den TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau durch. Auf Platz drei turnte sich die Mannschaft der KTV Straubenhardt.

 

Der MTV Stuttgart dominierte auch in diesen Bundesligafinale am Wochenende in der ratiopharm arena in Neu-Ulm von Beginn an. Nach einem gelungenen Start am Sprung gingen alle Gerätewertungen an den Rekordmeister (205,30 Punkte). Kim Bui setze sich als beste Einzelturnerin mit 52,60 Punkten durch. Doch auch die Leistung der nächsten Turnergeneration aus Stuttgart kann sich sehen lassen. So turnte Helen Kevric mit 13,05 Punkten die beste Balkenübung und erzielte damit den dritthöchsten Wert in der Gesamtpunktzahl. 

"Es ist geplant, dass immer mehr Junge is Team eingegliedert werden, denn irgendwann musst du ja auch für die Zukunft vorarbeiten", zeigte sich MTV-Trainer Robert Mai nicht nur mit Kevric, sondern auch dem zweiten Talent Meolie Jauch zufrieden. "Die haben ihren Job gut gemacht im ersten Jahr. Sie wachsen langsam in die neue Rolle hinein."

Der SSV Ulm erreichte mit der Vizemeisterschaft die erfolgreichste Platzierung in der Geschichte. Dazu trug Janine Berger mit der Tageshöchstwertung am Sprung (13,90) einen wesentlichen Teil bei. So konnte Ulm mit 190,50 Punkten den Abstand zu der drittplatzierten TG Karlsruhe-Söllingen (186,65) vergrößern. 

Bei den Männern setzte sich der TuS Vinnhorst im Finale mit 29:24 gegen den TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau durch. Dabei war der Kampf um Platz eins ein enges Kopf an Kopf Rennen. Die Entscheidung fiel am letzten Gerät, der Königsdiziplin dem Reck. Hier konnte sich Phillipp Herder gegen Andreas Toba durchsetzen. "Es hat die richtige Mannschaft gewonnen, wir haben zu viele Fehler gemacht. Glückwunsch", wünscht Andreas Toba als fairer Verlierer.

In der Entscheidung um Platz drei gewann der KTV Straubenhardt mit 49:28 gegen den Siegerländer KV. Damit gelang der Riege um Topscorer Illia Kovtun (14 Punkte) zugleich die Revanche für die 33:39 Niederlage aus der Gruppenphase. Der KTV zeigte als siebenfacher Meister starke Leistungen am Sprung (11:2) und dem Pauschenpferd (10:2).

Das DTL-Finale feierte am 4. Dezember Premiere in der Ulmer/ Neu-Ulmer ratiopharm arena. Der traditionelle Endkampf der Turn-Bundesliga, in dem die jeweils vier besten Teams der Bundesliga Männer und Frauen im Kampf um den Titel aufeinandertreffen fand dieses Jahr ohne Zuschauer statt. 

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