Lissabon: Gerätefinals der RSG-Gruppe

Die Gruppengymnastinnen haben sich in den Finals des Weltcups in Lissabon noch einmal tapfer geschlagen. Mit fünf Bändern verdienten sich damit den sechsten Rang.

Die deutschen Gruppengymnastinnen haben sich in den Finals des Weltcups in Lissabon (29.03.) noch einmal tapfer geschlagen. Mit fünf Bändern kletterten sie im Vergleich zur Qualifikation um eine Platzierung nach oben und verdienten sich damit den sechsten Rang. Weniger Glück hatten die fünf Gymnastinnen mit ihrer zweiten Übung (Reifen, Keulen): Nach einem großen Geräteverlust reichte es nur für den achten Platz.

Dass sich die DTB-Gruppe bei diesem hochkarätig besetzten Weltcup für beide Gerätefinals qualifiziert hatte, war bereits ein großer Erfolg: „Wir stehen noch ganz am Anfang der Saison“, erklärte RSG-Teamchefin Katja Kleinveldt. Angesichts der internationalen Konkurrenz aus mitunter Russland, Italien und Israel wurde jeder Fehler hart bestraft.
Somit bedeuteten 15,300 Punkte infolge eines großen Geräteverlusts in der Reifen- und Keulenübung einen achten Platz im Gerätefinale – in der Qualifikation hatte die deutsche Gruppe noch 15,950 Punkte erreicht. Gold sicherte sich die italienische Formation (17,900), gefolgt von Bulgarien (17,650). Israel und Spanien teilten sich mit 17,400 Punkten Platz drei.

Erfolgreicher war für die DTB-Gruppe das Resultat mit fünf Bändern: Ihre Wertung von 14,100 Punkten schob die Gymnastinnen vorbei an Spanien und Aserbaidschan auf Platz sechs. Hier dominierten die Russinnen das Feld: Mit fast einem ganzen Punkt Abstand zur zweitplatzierten Gruppe aus Israel (17,100) erkämpften sie sich die Goldmedaille (18,050).

„Es sind noch zwei Wochen bis zu unserem nächsten Wettkampf in Pesaro (ITA). Bis dahin arbeiten wir vor allem daran, stabiler zu turnen und das Vorbereitete in der Wettkampfatmosphäre umzusetzen“, resümierte Kleinveldt. Weltcups wie dieser in der Hauptstadt Portugals und in Pesaro seien wichtige Erfahrungen, doch das Hauptziel der Saison sei die Weltmeisterschaft in Stuttgart (07.-13.09.).
„Wir planen langfristig – da ist es klar, dass am Anfang des Trainingsprozesses noch Instabilitäten vorhanden sind“, so Kleinveldt.

Für die deutschen Einzelgymnastinnen ist der Weltcup in Pesaro (10.-12.04.) die letzte Standortbestimmung vor den Europameisterschaften (29.04.-03.05.) – die Gruppe startet erst einen Monat später bei den European Games (12.-28.06.) in der Hauptstadt Aserbaidschans.

Alle Weltcup-Ergebnisse aus Lissabon

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