Licht und Schatten nach dem ersten Wettkampfwochenende

In einem vorgezogenen Wettkampf am 17.09 in der 3.Bundesliga Nord hatte die KTV Hohenlohe

es mit dem TuS Leopoldshöhe zu tun. Zwar gingen die Geräte Boden, Ringe und Sprung an den

Gastgeber, doch am Ende konnten sich die Hohenloher über einen 21:36 Score Auswärtssieg

freuen. Am offiziellen Beginn vergangenes Wochenende traf die KTV Hohenlohe auf die TG Pfalz. Auch

diesen Wettkampf konnte der Gastgeber recht deutlich mit 48:18 Scorpunkten und 9:3 Geräte

für sich entscheiden.

In der Gruppe Süd waren der TSG Backnang und die TG Wangen-Eisenharz am Start. Die Oberschwa- ben hatten den TSV Unterföhring zu Gast. Die Gerätepunkte teilten sich beide Teams (6:6), doch die Unterföhringer Turner von der Stadtgrenze zu München hatten mit 43:34 die Nase vorn. Bei unserem zweiten Vertreter der TSG Backnang ging es gegen das Team der TG Hanauerland. Die Mittelbadener hatten mit dem Franzosen Julien Saleur den Topscorer gestellt, so war es am Ende nicht verwunderlich, dass die Gäste den Wettkampf mit 56:17 Scorepunkten und 12:0 Geräte für sich entschieden.

In der 2. Bundeliga der Gruppe Nord musste sich die WTG Heckengäu, die als Nachrücker hineingerutscht sind beweisen. Der sportliche Leiter Wayne Jaeschky malte sich keine großen Chancen aus gegen die langjährige erfahrene Truppe aus Frankfurt. So war es dann auch keine Überraschung, dass man gegen die Gäste in heimischer Halle mit 83 : 9 unterlag, auch die Gerätepunkte blieben alle bei der Eintracht.

In der Gruppe Süd hatte es der Neuling MTV Ludwigsburg mit dem langjährigen Vertreter KTV Ries zu tun. Bereits am ersten Gerät musste man Federn lassen und verlor mit 8:2 Gerätepunkte. Am Pauschenpferd erreichte man immerhin ein 9:9, wobei bei beiden Teams jeweils zwei verturnte Übungen zu Bucheschlugen. An den Ringen waren die Rieser eine Macht und ließen nichts anbrennen. 14:0 Gerätepunkte für die Gäste. Am Sprungtisch keimte nochmals Hoffnung auf. Der Gastgeber gewann mit 7:0. Am Barren konnte zwar der Neuzugang David Bickel (Österreich) und Timo Eder die Gerätepunkte für sich behalten, doch die zwei anderen Duelle gingen klar mit jeweils 5:0 an die KTV Ries. Am Reck war es fast ausgeglichen, trotzdem gelang den Gästen ein 8:6 Punktesieg. Am Ende gewannen die Rieser verdient den Wettkampf mit 49:27 Scorepunkten. Ein kurzes Fazit: Wohl alle um den Trainer Martin Hecht (MTV Lbg.) haben gemerkt, dass in der 2. Bundesliga ein anderer Wind weht, wie eine Klasse darunter. Das Ziel der Barockstädter wird wohl sein, den Klassenerhalt anzustreben.

Der 2. Vertreter aus Kirchheim unter Teck machte es besser. Mit David Lee, einem Ukrainer der die Auslandsposition besetzte, holte man wertvolle Score- und Gerätepunkte. Aber auch die favorisierte KTG Heidelberg hatte mit dem Japaner Kashiwagi einen wertvollen Punktesammler. Gleich die ersten zwei Geräte gingen an die Nordbadener. Die Kirchheimer ließen sich auch durch den Vorsprung der Heidelberger, der nach zwei Geräten bereits auf 17:4 Scorepunkten angewachsen war, nicht irritieren und drehten nach den Ringen den Punktestand auf 19:17. Jetzt roch es nach einer Sensation und vermutlich machte sich im Team der Heidelberger eine gewisse Nervosität breit. Auch der Sprung ging an Kirchheim. Den K.o bekamen die Nordbadener dann am Barren, den die Turner unter Trainer Herbert Leikov mit 13:0 gewannen und somit zur Vorentscheidung beitrugen. Das abschließende Reckturnen war nur noch Formsache (9:5) und so traten die Heidelberger etwas depremiert nach der 48:26 Auswärtspleite die Heimreise an.

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