Hat Paris verpasst: Leonie Adam (MTV Stuttgart) wurde beim Heim-Weltcup in Cottbus 34.

Leonie Adam verpasst Olympia-Ticket

Der letzte Trampolin-Weltcup der Serie in Cottbus war für die DTB-Athleten damit auch die letzte Chance, sich die heiß begehrten Olympiatickets zu sichern. Insgesamt turnten mehr als 300 Athleten in der Lausitz Arena.

Aus STB-Sicht drückten die Verantwortlichen Leonie Adam (MTVStuttgart) die Daumen, die rechnerisch noch die Möglichkeit hatte, sich für die Spiele im Einzel der Frauen in der französischen Hauptstadt zu qualifizieren. „Bei meiner zweiten Übungen musste ich alles reinlegen, um meine Chance fürs Halbfinale zu wahren“, bilanzierte die Stuttgarterin. Am Ende reichten die 53,110 Punkte aus der zweiten Übung aber leider nicht für den erhofften Einzug ins Halbfinale. Die 31-Jährige landete zum Abschluss des Wettkampftages auf Rang 34 und musste ihren Traum von Paris begraben.

Zwar konnte die Bad Kreuznacherin Aileen Rösler ins Halbfinale einziehen. Die Qualifikation beendete sie auf dem 21. Platz, präsentierte in ihrem Halbfinale den heimischen Fans eine starke Übung. Mit 52,300 Punkten landete die Studentin letzten Endes auf einem guten 17. Rang. Für die Olympia-Qualifikation reichte es dennoch nicht.

Im Synchron verpasste der zweite STB-Athlet Tim-Oliver Geßwein (MTV Stuttgart) ebenfalls den Sprung ins Halbfinale. Mit seinem Partner Matthias Schuldt musste er leider in beiden Durchgängen seine Übung vorzeitig abbrechen.

Vogel fährt nach Paris

Am Sonntagnachmittag stand dann fest: Durch seine guten Ergebnisse in der Weltcup-Serie konnte Trampolinturner Fabian Vogel sein Ticket für das Turn-Team Deutschland für die Olympischen Spiele in Paris lösen. Der Portugiese Gabriel Albuquerque hätte Vogel im Finale des Weltcups in Cottbus den Platz noch streitig machen können, erzielte jedoch nur Position sechs. Dies reichte nicht mehr aus, um den Bad Kreuznacher im Ranking um die begehrten Olympiatickets zu überholen. 

"Der Quotenplatz war hinten heraus eine enge Kiste mit viel Rechnerei. Wir wussten, dass das schwierig wird und haben unseren Fokus vor allem auf die ersten drei Weltcups gelegt. Diese Strategie ist aufgegangen. Es ist das Ergebnis harter Arbeit und ein wenig Glück, da wir es zum Schluss nicht mehr in der eigenen Hand hatten", erklärte Chef-Bundestrainerin Katarina Prokesova.

Alle Informationen zum Weltcup und die Ergebnisse gibt es hier.

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