Kuratorium der Turn-WM tagt in Stuttgart

Das Kuratorium der Turn-WM Stuttgart 2019 hat sich am Mittwoch (11.09.2019) zum zweiten Mal am WM-Austragungsort versammelt. Dabei tauschte sich das Gremium über die Kommunikations-Strategie von WM und Nationalmannschaft aus, als auch über die strategische Ausrichtung von Großsportveranstaltungen allgemein.

In Abwesenheit des terminlich verhinderten Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann führte DTB-Präsident Dr. Alfons Hölzl im Kunst-Turn-Forum durch die Sitzung und legte das Augenmerk auf die breit angelegte Kommunikationskampagne für das Turn-Team Deutschland zur WM. Dabei wurde die vor allem in den sozialen Netzwerken verankerte Kooperation mit der Stiftung Deutsche Sporthilfe sowie der DFL Stiftung deutlich. „Wir brauchen Unterstützer wie Sporthilfe und DFL Stiftung auf der medialen Ebene, auch um mehr Menschen mit unserem Thema zu erreichen. Daher ist hier eine Vernetzung ebenso wichtig wie die Zusammenarbeit auf der sportpolitischen Ebene“, sagte Dr. Alfons Hölzl.

Die Stiftung Deutsche Sporthilfe und die DFL Stiftung wurden jeweils durch ihre Vorstandsvorsitzenden Dr. Michael Illgner und Stefan Kiefer vertreten. Beide stellten in diesem Kontext ihre Events, bzw. Kampagnen mit dem Titel „hautnah“ und „Seite an Seite dar“, in denen das Turnen ein besonderes Thema ist.

Stephan Meyer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern für Bau und Heimat, diskutierte die nationale Strategie von Sportgroßveranstaltungen in Deutschland allgemein. Dabei wurde deutlich, dass eine Sportstadt wie Stuttgart mit seinen infrastrukturellen Voraussetzungen auch in Zukunft als etablierter Ausrichter von Sportgroßveranstaltungen eine große Rolle spielen wird. Eine Einschätzung Dr. Martin Schairer als Bürgermeister der Stadt Stuttgart nur teilen konnten und sehr begrüßte. Dr. Schairer vertrat in dieser Sitzung Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn.

Das unter dem Vorsitz des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Kretschmann prominent besetzte Kuratorium der Weltmeisterschaften im Gerätturnen mit Vertretern aus Sport und Politik befasst sich mit der Strategie und Ausrichtung der WM, die vom 04. bis zum 13. Oktober in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle ausgetragen wird. Neben der Inszenierung des sportlichen Wettkampfs wurde als Ziel der Anspruch formuliert, im Zuge der WM neue Zeichen für das Turnen insgesamt und Impulse für die Vereinsentwicklung zu setzen.

Die Mitglieder des Kuratoriums übernehmen die Aufgabe, sich über die Ziele der Weltmeisterschaften im Gerätturnen zu informieren und darüber auszutauschen, in welcher Weise sie persönlich für eine Verbreitung in ihrem jeweiligen gesellschaftlichen Umfeld beitragen können. Der Deutsche und der Schwäbische Turnerbund erhoffen sich durch die Mitarbeit des Kuratoriums eine breite Unterstützung der Weltmeisterschaften aus möglichst allen gesellschaftlichen Bereichen.

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