Krimmer für EM nominiert

Nach dem Gerätturn-Länderkampf in der Schweiz hat Bundestrainer Andreas Hirsch sein EM-Team nominiert: Mit von der Partie ist unter anderem Sebastian Krimmer vom MTV Stuttgart.

Beim Länderkampf in Zuchwil/Schweiz erturnte sich das Turn-Team Deutschland (257,750) hinter den favorisierten Briten (267,500) und Gastgeber Schweiz (259,250) den dritten Rang. Platz vier belegte Frankreich (247,850), die wie Deutschland vor einigen Wochen das kräftezehrende vorolympische Turnier in Rio turnen mussten. Der Länderkampf diente nicht nur zur Leistungsüberprüfung sondern auch als Qualifikationswettkampf für die Europameisterschaften Ende Mai in Bern.

Mit von der Partie im deutschen Team war unter anderem Sebastian Krimmer vom MTV Stuttgart, der seine Chance auf ein EM-Ticket nutzte.  An fünf Geräten kam er zum Einsatz und konnte überzeugen. Für seine guten Leistungen belohnte ihn Cheftrainer Andreas Hirsch mit der Nominierung in das deutsche Aufgebot.  “Das ist ein weiterer Schritt nach vorne. Endlich wieder Licht am Ende des Tunnels”, freute sich der 25-Jährige nach der Nominierung. Krimmer, der zuletzt nicht in Form war, schaut jetzt wieder optimistischer in die Zukunft.

Für Bern hatten Nguyen und Toba ihre Startplätze bereits sicher, dazu kommen nun Sebastian Krimmer, Waldemar Eichorn (TV Bous) und Philipp Herder (SC Berlin).

Zum Wettkampf in der Schweiz: Marcel Nguyen (TSV Unterhaching und in der DTL für die KTV Straubenhardt im Einsatz) wurde nur an drei Geräten eingesetzt, aber auch von den anderen aus der Riege musste keiner einen Mehrkampf bestreiten. Entsprechend konnten die Deutschen auch in der Einzelwertung, die der Brite Nile Wilson (89,150) gewann, nicht mitmischen.

Ohne Nguyen und den ebenfalls an diesem Gerät geschonten Andreas Toba (TK Hannover und in der DTL für den TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau am Start) erwies sich der Durchgang am Boden (41,15) als einer der Schwachpunkte des Teams. Am Pauschenpferd (41,45) kamen die Deutschen derweil ohne Absteiger, aber nicht ohne "inhaltliche Fehler" durch, wie Hirsch erklärte. An den Ringen (44,90) lief es reibungslos, während der Sprung (40,90) wieder zahlreiche Probleme offenbarte. Vor allem mit Barren (45,50), wo Nguyen 15,60 Punkte einturnte, war der Chefcoach sehr zufrieden, während am Reck (43,85) ausgerechnet der Olympiazweite im Mehrkampf bei seinem dritten Flugteil absteigen musste. Mit 7,1 wies Nguyen dennoch einen starken Ausgangswert auf.

Alle Ergebnisse gibt es hier


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