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Foto: 24passion/Tom Weller

Kim Bui und Elisabeth Seitz machen Finalplätze klar

Bei der Qualifikation bei den Olympischen Spielen in Tokio sichern sich Kim Bui und Elisabeth Seitz Plätze im Mehrkampffinale. Seitz steht zudem im Stufenbarrenfinale. Als Team landeten die deutschen Frauen auf Platz neun und schrammten damit knapp am Teamfinale vorbei.

Die deutschen Turnerinnen haben am Sonntag (25.07.2021) den Einzug in das Teamfinale der Olympischen Spiele auf Rang neun liegend knapp verpasst. Das Quartett mit Kim Bui, Elisabeth Seitz, Sarah Voss und Pauline Schäfer-Betz hatte teilweise Reserven in den Übungen erkennen lassen und musste dem Team aus Japan den Vortritt beim Einzug in das Finale lassen. Freuen durfte sich Elisabeth Seitz, die mit einer starken Leistung als 6. am Stufenbarren den Endkampf erreichte und auch im Mehrkampf in das 24er Finale einzog. Diesen Sprung schaffte außerdem Kim Bui mit ihrem guten und fehlerfeien Vierkampf.

„Wir sind alle im Moment etwas enttäuscht, weil wir uns sehr gut und intensiv vorbereitet und auch etwas mehr erhofft hatten, aber so ist nun mal leider der Sport. Bei dem engen Feld reichen wenige Fehler, damit es nicht klappt“, erklärte Elisabeth Seitz mit Blick auf die Teamwertung und fügte an: „Für mich persönlich ist der Einzug in das Finale am Stufenbarren natürlich ein Erfolg, auf den ich auch stolz bin. Aber auch im Mehrkampf will ich nochmal alles zeigen“, so die Stuttgarterin.

Cheftrainerin Ulla Koch fasste den Wettkampf wie folgt zusammen: „Wir hatten gehofft, ins Mannschaftsfinale zu kommen, das war unser Traum, aber wir haben auf dem Weg dahin was liegen gelassen. Es ist schade, aber Fehler können passieren. Wir dürfen den Kopf nicht hängen lassen, denn wir haben eine tolle Vorbereitung gehabt und sind ein tolles Team.“

Die DTB-Riege hatte ihren Auftakt am Stufenbarren, an dem es für Elisabeth Seitz direkt um fast alles ging. Zuvor jedoch machte Sarah Voss den Einstieg in den olympischen Wettbewerb aus deutscher Sicht. Die Rheinländerin absolvierte diesen ohne größere Schwierigkeiten, jedoch musste leider die darauffolgende Pauline Schäfer-Betz beim Jägersalto absteigen und bildete den Streichwert des DTB-Teams. Dann kam „Eli“: Mit einer sauberen Darbietung, gewohnt hohen Schwierigkeiten und einem guten Tsukahara-Abgang mit leichtem Schritt erturnte sie starke 14,700 Punkte. Die Tür ins Stufenbarrenfinale war damit geöffnet. Kim Bui zog mit einer ebenfalls starken Übung nach. Die Stuttgarterin war sehr dynamisch und ebenfalls sauber unterwegs. Mit 14,066 Zählern sorgte „Kimi“ für einen insgesamt guten Einstieg des DTB-Quartetts in den olympischen Wettbewerb.

Am Balken als Schlüsselgerät des Wettkampfes unterliefen ausgerechnet den beiden stärksten Turnerinnen Voss und Schäfer-Betz ein Absteiger bzw. Fehler auf dem zehn Zentimeter schmalen Turngerät. Auch wenn Seitz und Bui sich nervenstark und ohne Unsicherheiten präsentierten, so fehlten auf dem Teamkonto dennoch wichtige Punkte. Zudem war eine Finalchance für die beiden Spezialistinnen Voss und Schäfer-Betz dahin.

Am Schlussgerät Sprung konnte das Team nicht mehr entscheidend Boden wieder gut machen. Mit 161,162 Punkten fehlten exakt 1,5 Punkte auf das achtplatzierte Team aus Japan, das somit als letztes in das Teamfinale rutschte. Das beste Quali-Team kam überraschenderweise aus Russland, das mit 171,629 Punkten den hohen Favoriten USA (170,562) auf Rang zwei verwies.

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