Keller verpasst WM-Medaille knapp

Rhönradturner Johannes Keller von der DJK Göppingen gelang es, bei der Rhönrad-WM für die beiden Einzelfinale im Spiraleturnen und Sprung zu qualifizieren. Beim Spiralefinale fehlten ihm fünf Hundertstel Punkte für eine Medaille.

Bei der 12. Rhönrad-WM in Cincinnati (USA) gelange es Johannes Keller von der DJK Göppingen, sich bei seinem zweiten Start bei einer Weltmeisterschaft für die beiden Einzelfinale im Spiraleturnen und Sprung zu qualifizieren. Beim Spiralefinale fehlten dem einzigen STB-Turner bei der WM mit 9,15 Punkten fünf Hundertstel Punkte für einen Podestplatz. Beim Sprungfinale musste er sich mit Platz fünf begnügen. Hier holte er 8,40 Punkte. Die Siege in den Einzelfinals gingen an Motonobu Tamura (Japan)
im Sprung, Yasuhiko Takahashi (Japan) in der Musikkür und Marcel Schawo (SV
Rugenbergen) im Spiraleturnen.

Bei der Mehrkampfqualifikation konnte Keller sich wegen kleiner Patzer kein Startrecht für das Mehrkampffinale erkämpfen. Mit 8,45 Punkten sowohl im Sprung als auch in der Spirale und 6,80 Punkten in der Musikkür erreichte er in der Mehrkampfqualifikation Platz acht. Damit war er der zweitbeste Deutsche nach Marcel Schawo, der sich mit 31,850 Punkten auf Platz eins der Mehrkampfqualifikation setzte und auch das Mehrkampffinale gewann.

Bei den Frauen gingen alle drei Mehrkampf-Medaillen nach Deutschland: Den Mehrkampfweltmeistertitel der Frauen verteidigte Lilia Lessel (SG GW Darmstadt) vor Kira Homeyer (SV Taunusstein-Neuhof), der letztjährigen Junioren-Weltmeisterin, und Yana Looft (SV Rugenbergen). Lilia Lessel siegte im Sprungfinale, Yana Looft verteidigte ihren Titel im Spiralefinale und Kira Homeyer holte den Sieg im Musikkürfinale.

Beim Mehrkampf der Junioren verteidigt Luca Christ (VfL Lahnstein) seinen Titel und holte Gold beim Sprung- und beim Spiralefinale. Milan Lessel (SG GW Darmstadt) holte Gold im Geradefinale. Caroline Schulze (VfB Fallersleben) sicherte sich Gold im Mehrkampf der Juniorinnen und im Sprung-Finale. Das Spiralefinale der Juniorinnen gewinnt Sannah Boer (Niederlande), das Geradefinale Dery Noa (Israel).

Im Mannschaftsfinale erkämpfte sich Deutschland wie im Vorjahr mit 0,8 Punkten Vorsprung vor Japan den ersten Platz.

Bei den gleichzeitig ausgetragenen Weltmeisterschaften im Cyr-Wheel siegte im Mehrkampf (technisches
Programm/Pflicht mit Hintergrundmusik und freies Programm/Kür mit Musik) sowie in den Finals der Kanadier Justin Buss bei den Herren und Kassandra Geyer (TSV Taunusstein-Bleidenstadt) bei den Damen.

Die nächsten Weltmeisterschaften werden vom 6. bis 13. Mai 2018 in Magglingen (Schweiz)
ausgetragen. Sibylle Jipp


Die Siegerlisten finden Sie hier

Bilder und Videos gibt es hier

weitere News

'Class of 22' begleitet Turner Felix Remuta zur Heim-EM 2022

Zum Zwei-Jahres-Countdown der European Championships Munich 2022 (11. bis 21.08.2022) wird das Projekt 'Class of 22' präsentiert, um damit die...

Weiterlesen

Starke schwäbische Nationalspieler

Drei "Löwen", ein "Waldi" und ein Vaihinger gingen vor 450 Zuschauern an den Start und erlebten bei besten Bedingungen in Schlieren, Kanton Zürich,...

Weiterlesen

Umfrage zu Kommunikation während Corona

Die Covid-19 Pandemie hat, neben vielen anderen Bereichen des öffentlichen Lebens, auch die Vereinslandschaft hart getroffen. Viele Wochen lang waren...

Weiterlesen