Für Vielfalt im Sportverein

Zusammen mit Netzwerkpartnern aus dem politischen, sozialen und sportlichen Bereich unterstützt „aktiF“ Aktionen, die kulturelle Vielfalt in Sportvereinen fördern.

Dabei hat das Projekt „aktiF“ zum Ziel, Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Alters zusammen zu bringen. „AktiF“ hilft, Frauen und Mädchen mit Zuwanderungsgeschichte in Sportvereine zu integrieren. Des Weiteren arbeitet das „aktiF“-Team mit verschiedenen Kooperationspartnern aus dem politischen, sozialen und sportlichen Bereichen zusammen. Unter anderem unterstützt das Projekt die „Initiative Offene Gesellschaft“.

Die Botschafter der Offenen Gesellschaft, wie zum Beispiel Marcel Roth aus Stuttgart, engagieren sich für Demokratie und für eine menschenfreundliche und vielfältige Gesellschaft. Am 17. Juni rufen sie zum Tag der offenen Gesellschaft auf. An diesem Tag heißt es überall um 17 Uhr Tische und Stühle raus! Ladet alle ein zum gemeinsamen essen, lachen und diskutieren. Damit setzt Ihr auch ein Zeichen für gelebte Demokratie.

Wie die Aktion ablaufen soll, erklärt Marcel Roth von der Initiative Offene Gesellschaft. „Es geht darum, sich miteinander zu treffen und zusammen zu essen und über Demokratie und Gesellschaft zu sprechen. Dabei darf der Spaß nicht fehlen“, erzählt Marcel Roth. Die Initiative ruft dazu auf Tische und Stühle in Höfen, auf Marktplätzen, auf Straßen aufzustellen oder ein Picknick im Park zu organisieren. Dabei können Tischreden gehalten werden, Musik gespielt und getanzt werden, diskutiert oder Spiele gespielt werden. Je nach den Möglichkeiten und Mitteln, die jeder hat.

Und wenn die Organisation steht, dann einfach die Tafel auf der Homepage der Initiative anmelden, wo sie auf einer Landkarte angezeigt wird. „Damit kann jeder sehen, dass sich an diesem Ort in Deutschland Leute treffen, die sich für Demokratie und eine vielfältige Gesellschaft einsetzen“, so der Botschafter. Dann ist es wichtig, Familie, Freunde, Fremde, Alteingesessene, Neubürger, Vereinsmitglieder, Passanten, etc. einzuladen. Und wenn alle da sind, kann das Fest bei sommerlichen Temperaturen beginnen.

„Der 17. Juni fällt in den Ramadan“, erklärt Marcel Roth. Viele Musliminnen und Muslime dürfen in dieser Zeit erst nach Sonnenuntergang essen und trinken. Einem gemeinsamen Fest steht das aber nicht im Weg, schließlich geht es an diesem Abend um das Zusammensein und gute Gespräche. Das Essen kann in die Zeit nach Sonnenuntergang um 21.30 Uhr verlegt oder verlängert werden. „So kann das Fastenbrechen gemeinsam gefeiert werden“, so der Botschafter.
    
Falls Ihr mehr Informationen dazu haben möchtet, schaut einfach hier rein: die-offene-gesellschaft.de/17juni und die-offene-gesellschaft.de/17juni/downloads

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