Frauen-Team auf Platz zwei

Nach den grandiosen Weltcup-Siegen von Andreas Bretschneider und Sophie Scheder holten die deutschen Turnerinnen im Mannschaftsfinale mit einem zweiten Platz die dritte deutsche Medaille im EnBW DTB-Pokal in Stuttgart.

Nach den grandiosen Weltcup-Siegen von Andreas Bretschneider und Sophie Scheder holten die deutschen Turnerinnen im Mannschaftsfinale am Sonntagabend (20.03.2016) mit einem zweiten Platz die dritte deutsche Medaille im EnBW DTB-Pokal in Stuttgart.

Auch die deutsche Mannschaft der Frauen um Leah Grießer, Lina Philipp, Pauline Tratz, Sarah Voss und Elisabeth Seitz bewies auf internationaler Fläche große Klasse. Bis auf kleine Patzer am Boden und einem ungeplanten Abstieg von Grießer am Barren präsentierten sie sich mit konstant guter Leistung und verteidigten solide Platze zwei.

Die starken russischen Turnerinnen dominierten wie schon in der Qualifikation von Beginn an den Wettkampf. Die amtierende Weltmeisterin am Stufenbarren, Daria Spiridonova, faszinierte die Zuschauer mit spektakulären Übungen. Aber auch Elisabeth Seitz sorgte mit ihrer Barrenübung auf Weltklasse-Niveau für ein turnerisches Highlight-sie erreichte die Tageshöchstnote an ihrem Paradegerät mit 15,366 Punkten. Das Team aus der Schweiz hingegen hatte das Glück nicht auf seiner Seite. Neben einem überraschenden Abbruch am Sprung von der Mehrkampf-Europameisterin Giulia Steingruber mussten sie zudem zwei Absteiger am Barren sowie einen am Balken hinnehmen. das Schweizer Team landete damit hinter dem Team aus Polen auf Platz vier.

Die Organisatoren zogen nicht nur wegen des sportlichen Erfolgs ein positives Fazit. "Wir sind glücklich und erleichtert. Der Wechsel vom Herbst auf den Frühling hat sich bestätigt. Unser Mut wurde belohnt, diese Tradition weiterzuentwickeln. Insgesamt konnten wir wieder rund 17 000 Zuschauer beim EnBW DTB-Pokal begrüßen", sagte Wolfgang Drexler, Präsident des Schwäbischen Turnerbunds. "Der EnBW DTB-Pokal hat einmal mehr gezeigt, dass er die wichtigste Plattform für das deutsche Turnen darstellt. Ich bedanke mich für die tollen drei Tage in Stuttgart ausdrücklich bei den Organisatoren des Schwäbischen Turnerbunds", ergänzte Rainer Brechtken, Präsident des Deutschen Turner-Bunds. "Stuttgart hat einmal mehr unter Beweis gestellt, dass es der richtige Austragungsort für die Turn-WM 2019 ist", sagte FIG-Vertreter Wolfgang Willam abschließend.

In vier Wochen steht beim Testevent in Rio de Janeiro (Brasilien) die Olympiaqualifikation an. Die beiden Bundestrainer werden dafür am morgigen Montag ihr Aufgebot bekannt geben.

Der nächste Weltcup in Stuttgart findet vom 17. bis zum 19. März 2017 statt.

Alle Informationen gibt es auf enbw-dtbpokal.de

 

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