Erfolg bei Jung und Alt

Wie es die Alten sungen, so treiben es die Jungen...

Bei den überregionalen Meisterschaften der Landesverbände konnte FAUSTBALL SCHWABEN wiederum die gewohnte Klassen beweisen und holte sich einige Titel!

Beim Heinrich-Ettinger-Pokal (U16) holten sich die Jungs den Titel, die Mädchen wurden Vierte. Das Ganze fand beim hessischen TV Langen statt und für FAUSTBALL SCHWABEN nahmen teil:

Die Mädels spielten mit: Lena Gengenbach TV Unterhaugstett, Anja Brezing  TV Stammheim, Anna Winkler TV Vaihingen/Enz, Adina Stoll TSV Calw, Nienke Maisch TV Unterhaugstett, Kim Niemann TSV Gärtringen

Die Jungs spielten mit:  Nils Niemann TSV Gärtringen, Luca Egger TSV Dennach, Max Winkler TV Vaihingen/Enz, Jakob Kilpper TV Vaihingen/Enz, Moritz Höckele TV Hohenklingen, Alex Kraft TV Zainen-Maisenbach, Mattias Zierer TSV Grafenau,   Johannes Jungclaussen TV Vaihingen/Enz

Beim sog. großen Deutschlandpokal, der Deutschen Meisterschaft der Landesverbände, gab es mit dem Gesamtsieger Schleswig Holstein eine Überraschung, der STB belegte ganz knapp hinter Niedersachsen den Bronzeplatz. Hier der Bericht vom Landessportwart Thomas Kübler:

DM-Bronze für STB-Faustballer

Das Organisationsteam des VfL Kellinghusen hatte alle Hände voll zu tun, um die Deutsche Meisterschaft der Mitgliedsverbände zum rauschenden Faustballfest werden zu lassen. 44 Mannschaften der Altersklassen U14 und U18, jeweils männlich und weiblich, kamen aus dem gesamten Bundesgebiet nach Schleswig-Holstein. Der Modus dieses Traditionsturniers: am Ende werden die Platzierungen aller Teams aus jedem Verband addiert. Erstmals in der 38-jährigen Geschichte bejubelten Sportler aus Schleswig-Holstein den Gesamtsieg, denn sie nutzten ihren Heimvorteil. Der Schwäbische Turner-Bund, im Vorjahr Sieger, holte als Dritter diesmal die Bronzemedaillen. Allerdings ging es auf den vorderen Plätzen richtig eng zu. Niedersachsen blieb hauchdünn vor den Schwaben, Rheinland knapp dahinter auf Rang 4.

„Vor allem mit den Leistungen der Burschen bin ich sehr zufrieden“, meinte STB Faustball-Sportwart Thomas Kübler. Die U14-Jungen von Coach Kolja Meyer gewannen in ihrer Altersklasse. Sie setzten sich in der Gruppenrunde gegen Mecklenburg-Vorpommern (2:1), Hessen und Sachsen (je 2:0) durch. Auch Baden und Niedersachsen waren chancenlos gegen die schwäbische Spielfreude. Im Endspiel trafen die Jungs erneut auf „Meck-Pomm“ – und wieder behielten die Süddeutschen in einem Krimi mit 2:1 die Oberhand. „Ein Lob an die Vereinstrainer“, sprach Meyer aus, „denn meine jungen Männer genießen eine spürbar gute Ausbildung.“

Das trifft wohl auch auf die älteren Jugendklassen zu: Platz 2 für die U18-Männer aus dem Schwabenland. Unter der Regie der Betreuer Bernd Bodler und Markus Knodel trumpften die Spieler in den blauweißen STB-Trikots nach durchwachsener Gruppenrunde (Siege gegen Pfalz und Sachsen, Niederlagen gegen Schleswig-Holstein und Baden) am Entscheidungstag auf. Berlin-Brandenburg wurde sicher distanziert, dann gelang gegen Favorit Schleswig-Holstein ein 2:1-Coup. Im Endspiel behielt der Nachbar aus Baden mit 12:10 im dritten Satz knapp die Oberhand.

Für die Mädels lief es nicht ganz so gut. Die U14 von Betreuerin Michaela Kreß erwischte einen schwachen Auftakt-Samstag mit vier Niederlagen. Am Sonntag konnte sich das junge Team aber noch mit klaren Siegen gegen Bayern und Mecklenburg-Vorpommern auf Rang 7 vorschieben. Platz 5 war für die U18 weiblich fast schon das mögliche Maximum, denn die nominelle Top-Schlagfrau fehlte wegen schulischer Verpflichtungen. Mit großem Einsatz aber holten die Mädels unter Anleitung von Annkatrin Aldinger und Stephanie Dannecker ihre Pflichtsiege gegen Westfalen, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern; selbst Favorit Niedersachsen wurde ein Satz abgerungen. Im Viertelfinale war dann Schluss gegen den späteren U18-Sieger Rheinland, zum Abschluss gab es einen weiteren Sieg gegen Westfalen für die Damen aus Unterhaugstett, Calw, Stuttgart-Stammheim und Obernhausen.

„Platz 3 bei dieser deutschen Meisterschaft, nur ganz knapp hinter Schleswig-Holstein und Niedersachsen – das kann sich sehen lassen. Der schwäbische Faustball bleibt weiterhin auf einem guten Weg“, resümierte Thomas Kübler zufrieden.

Einzelergebnisse und eine tolle Übersicht der bisherigen Jahre gibt es auf der sehr schönen HOMEPAGE ZUM DEUTSCHLANDPOKAL

 

Auch bei den überregionalen Seniorenmeisterschaften konnte FAUSTBALL SCHWABEN zuschlagen:

Hier der Bericht von Siggi Linke:

NLV Vaihingen Deutscher Meister in der Altersklasse M35

Bei den Deutschen Meisterschaften der Faustballsenioren am 12./13. September 2015 im niedersächsischen Bardowick konnte der NLV Vaihingen den Titel in der Altersklasse M35 erringen.

In zwei hart umkämpften Sätzen (13:11, 11:09) wurde im Endspiel der vielfache Meister in dieser Klasse, der TSV Hagen 1860, bezwungen. Der TV Waldrennach, erstmals im Seniorenbereich bei einer DM am Start, sicherte sich ebenfalls in der Altersklasse M35 nach knapp verlorener Qualifikation den 5. Platz.

In der Vorrunde knapp gescheitert setzte sich der TV Ochsenbach in der Altersklasse M45 am Sonntag in der „Verliererrunde“ durch und belegte den 7. Platz. Hier errang der Leichlinger TV den Titel. SF Gechingen konnte beim Debüt auf Bundesebene in der Altersklasse M55 nicht ganz mithalten und belegte Platz 10. Der badische TV Schluttenbach konnte hier seinen Titel verteidigen.

In der Klasse F30 war kein STB-Vertreter am Start. Hier heißt der Deutsche Meister SV Moslesfehn.

Alle Mannschaften haben die sehr gut vom TSV Bardowick ausgerichtete Meisterschaft bei herrlichem Spätsommerwetter genossen.

 

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